Kreis Heinsberg - Kind und Hund: Beziehung darf nicht bissig sein

Solo Star Wars Alden Ehrenreich Kino Freisteller

Kind und Hund: Beziehung darf nicht bissig sein

Letzte Aktualisierung:
16837339.jpg
Kind und Hund: Sie sollen sich gut verstehen. Foto: imago/Mint Images
16837341.jpg
Sie präsentierten die Broschüre „Kind und Hund“: Familienkinderkrankenschwester Hildegard Crampen (l.) und Dorothea Krollmann (r.) von der Koordinationsstelle Frühe Hilfen. Foto: Kreis Heinsberg

Kreis Heinsberg. „Kind und Hund“: Unter diesem schlichten Titel hat die Koordinationsstelle Frühe Hilfen im Kreis Heinsberg eine neue Broschüre herausgebracht. Sie beschäftigt sich mit dem Vermeiden von Bissverletzungen bei Kindern.

„In Deutschland ereignen sich jährlich 30.000 bis 50.000 Bissverletzungen, wobei die meisten durch Hunde verursacht werden“, erklärte Hildegard Crampen, Familienkinderkrankenschwester und Autorin der Broschüre. Sie fand ­heraus, dass weltweit Kinder im Vergleich zu Erwachsenen doppelt so häufig von Hunden gebissen würden. Aber nicht von fremden Hunden, sondern meistens von einem vertrauten Hund, wie zum Beispiel dem Familien- oder Nachbarshund.

Die Kinder, die gebissen würden, seien häufig unter zehn Jahre alt. Und die Bisse würden in der Regel bei Aktivitäten geschehen, die von den Kindern ausgehen würden. Bissverletzungen bei Kindern seien meistens sehr schwerwiegend, da Kinder aufgrund ihrer Körpergröße oft ins Gesicht oder in den Hals gebissen würden.

„Dennoch beißen Hunde selten ohne Grund und erst recht nicht ohne Vorwarnung“, so Dorothea Krollmann, Leiterin der Koordinationsstelle Frühe Hilfen im Kreis Heinsberg. „Wenn die Eltern die Verantwortung über ihre Kinder übernehmen und ihnen ein adäquates Verhalten Hunden gegenüber aufzeigen und sie in der Lage sind, den Hund und seine Körpersprache zu deuten, können Bissverletzungen durchaus vermieden werden.“

In der Broschüre „Kind und Hund“ sollen die Eltern Anregungen finden zum Verhalten ihres Kindes dem Hund gegenüber, einen Einblick in die Körpersprache des Hundes erhalten sowie weitere Informationen zum Thema Schwangerschaft und Hund. „Und das nicht nur zum Wohle der Eltern und Kinder, auch zum Wohle der Hunde“, so Dorothea Krollmann.

Die neue Broschüre kann nach Angaben der Heinsberger Kreisverwaltung ­kostenlos in der Rubrik Download auf der Internetseite der Frühen Hilfen heruntergeladen oder unter Telefon 02452/135313 bestellt werden.

 

Die Homepage wurde aktualisiert