Kiesabbau wird erweitert

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Derzeit noch trockenes Land: offene, nicht strukturierte Ackerfläche zwischen dem Westende der Kiesgrube und der Ortschaft Ophoven (im Hintergrund). Zehn Hektar, darunter auch städtische Grundstücke, werden in einem Zeitraum von sechs Jahren bis in eine Tiefe von 33 Metern Foto: W. Erdweg

Wassenberg-Ophoven. Die Firma GMG Ophoven Kies hat die Erweiterung ihrer Abgrabung in der Rurniederung zwischen Wassenberg-Forst und Ophoven um 9,45 Hektar in westlicher Richtung (Richtung Ophoven) beantragt.

Das Vorhaben steht kurz vor der Genehmigung, da die am Planfeststellungsverfahren beteiligten Behörden und Institutionen (sogenannte Träger öffentlicher Belange) keine Bedenken vorgebracht haben.

Lediglich die Stellungnahme der Stadt Wassenberg fehlt noch. In der jüngsten Sitzung des Wassenberger Planungs- und Umweltausschusses wurde eine Entscheidung darüber auf die nächste Ratssitzung verschoben.

Bisher ist die Kies- und Sandgewinnung auf das Jahresende 2018 befristet. Für die neue, westliche Abgrabung kommen noch einmal sechs Jahre hinzu, so dass der Kiesbetrieb einschließlich des Betonwerkes Tenzer zum 31. Dezember 2024 enden würde. Ein Jahr würde dann noch für die Rekultivierung der Fläche benötigt.

Der Abbau der knapp zehn Hektar geht bis in 33 Metern Tiefe. Es fällt eine Rohstoffmenge von annähernd zwei Millionen Kubikmeters Kies und Sand an. Zum Baugebiet „An der Mühle” in Ophoven hält die Westerweiterung einen Abstand von mindestens 330 Metern ein.

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