Kennenlernreise der besonderen Art

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Kreis Heinsberg. „Sie haben sich mit Caritas auf den Weg gemacht, um einige der Einrichtungen unseres Verbandes kennenzulernen, die sich für die Menschen am Rande der Gesellschaft einsetzen.” Diese Worte richtete Bärbel Windelen, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, im Geistlichen Zentrum in Heinsberg an die 40 ehrenamtlich Tätigen aus den Pfarren.

Mit ihnen hatte sie eine Rundreise durch den Kreis unternommen. Die Fahrt stand unter dem Thema „Menschen am Rande - Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft”, der Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes.

In den Einrichtungen würden die Liebe und der respektvolle Umgang den Betroffenen gegenüber deutlich, sagte Windelen. Und um dies noch zu unterstreichen, hatten sie und die Gemeindesozialarbeiterinnen Nicole Abels-Schell, Waltraud Kremlitschka und Margrit Hils sowie Hermann-Josef Ronkartz, Leiter der Abteilungen Gefährdeten- und Behindertenhilfe und Gemeindedienste, den Teilnehmern zuvor eine Tüte mit der Aufschrift „Respekt - Alles andere kommt mir nicht in die Tüte” überreicht.

Denn Caritas stehe für Liebe sowie Respekt vor den anderen und der Arbeit. In diesem Zusammenhang dankte sie den ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Dienst, den sie im Namen der Caritas leisten würden. Die Tour sei deshalb auch als Dankeschön zu sehen. Gleichzeitig aber auch eine Möglichkeit, Einrichtungen des Caritasverbandes kennenzulernen, um gegebenenfalls dort Hilfe anzufordern.

Einige der Teilnehmer fuhren nun schon zum vierten Mal mit. Vom Haus der Caritas in Heinsberg ging es zunächst jedoch zum Franziskusheim und Altenheim Burg Trips in Geilenkirchen, wo Geschäftsführer Alfons Nickels die Einrichtungen vorstellte und über die Möglichkeit des Betreuten Wohnens informierte. Dann stand der Besuch der Stellen des Caritasverbandes an, der Caritas-Fachberatungsstelle für allein stehende Wohnungslose, der Schulwerkstatt für Jugendliche und dem Wohnheim „Mutter Teresa” für psychisch kranke Menschen. „Von beiden Fachdiensten und der Einrichtung, die die meisten nicht kannten, waren unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter sehr beeindruckt”, betonte Nicole Abels-Schell.

Vor allem zu sehen, dass den Betroffenen große Fürsorge entgegengebracht werde und sie so die Möglichkeit erhalten würden, wieder ihr Leben ein Stück in die Hand zu nehmen.

Die vielen Fragen der Teilnehmer hätten gezeigt, wie wichtig die Transparenz der Einrichtungen nach außen sei.
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