Kein Geld mehr für Arbeitsgemeinschaft Grenzland

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Seit vielen Jahren arbeiteten in der Arbeitsgemeinschaft Grenzland: Kreis Heinsberg – Limburg niederländische Kommunalverwaltungen und der Kreis Heinsberg zusammen. „In den letzten Jahren haben sich auf niederländischer Seite sowohl in den Verwaltungs- und Gebietsstrukturen als auch in den inhaltlichen Aufgabenstellungen mehrfach starke Veränderungen ergeben“, berichtete Landrat Stephan Pusch im Kreistag.

Diese Veränderungen hätten zur Folge gehabt, dass in den letzten Jahren die finanzielle Beteiligung der niederländischen Partner an den Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft Grenzland ständig reduziert worden und 2015 gänzlich weggefallen seien. Aus diesem Grunde seien die Aufwendungen für Maßnahmen der Arbeitsgemeinschaft Grenzland in Höhe von insgesamt 20.000 Euro im Kreis-Haushalt gestrichen worden.

Die im Rahmen der AG Grenzland tätigen Arbeitsgruppen wurden darüber zwischenzeitlich informiert worden. Im nächsten Jahr werde innerhalb der Arbeitsgruppen zu überlegen sein, inwieweit andere Finanzierungsmöglichkeiten (zum Beispiel aus Mitteln der Bildungsoffensive gegen extreme Parteien) gefunden werden könnten.

„In jedem Falle sollten die guten bilateralen Beziehungen – gegebenenfalls unter Beteiligung der kreisangehörigen Städte und Gemeinden – weitergeführt werden“, betonte der Landrat.

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