„Kein Abschluss ohne Anschluss“ soll Perspektiven aufzeigen

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Kreis Heinsberg. „Kein Abschluss ohne Anschluss“: Unter diesem Motto wurde – wie die Pressestelle des Kreises Heinsberg mitteilte – im Rahmen einer gleichnamigen Landesinitiative begonnen, ein verbindliches Übergangssystem einzuführen.

Kein Schüler soll ohne konkrete Ausbildungs-, Studiums- oder Berufsperspektive die Schule verlassen. Perspektivisch gesehen werden im Rahmen dieses Programms in den nächsten Jahren im Kreis Heinsberg für 2400 Schüler insgesamt 7200 Plätze für eine Berufsfelderkundung benötigt. Daher ist es aus Sicht des Kreises von entscheidender Bedeutung, dass sich viele Unternehmen bereit erklären Berufsfelderkundungsplätz in ihrem Unternehmen anzubieten.

In den nächsten Monaten werden aus diesem Grund die Kammern und Unternehmensverbände den von der kommunalen Koordinierung der Landesinitiative erstellten Flyer verteilen und um Berufsfelderkundungsplätz werben.

„Kein Abschluss ohne Anschluss“ bedeutet, dass Schüler wissen sollen, wie es nach der Schule weitergeht, sei es mit einer beruflichen Ausbildung, dem Besuch einer weiterführenden Schule oder einem Studium. Kernpunkt des Landesvorhabens ist die Durchführung einer Potenzial­analyse, an der sukzessive alle Schüler der achten Klassen aller allgemeinbildenden Schulen im Kreis Heinsberg teilnehmen sollen.

Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Stärkenanalysen sollen die Jugendlichen im Anschluss drei Berufsfelder jeweils eintägig in Betrieben erkunden und vertiefende Berufspraktika absolvieren.

Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel ist laut Kreis schon jetzt in vielen Unternehmen der Region ein Thema. Mit der Berufsfelderkundung werde den jungen Menschen die Chance ermöglicht, in Betriebe ihres Interesses hineinzuschnuppern. Durch diesen „Schnuppertag“ sollen die Jugendlichen mehr über den Betrieb beziehungsweise über das Berufsfeld erfahren, ihnen soll der Weg zu einer zielgerichteten Berufswahl geöffnet werden.

Die Berufsfelderkundung soll dazu dienen, den Jugendlichen Impulse zu geben, realistische Vorstellungen über die Berufswelt zu vermitteln und ihr Interesse an bestimmten Berufsfeldern zu wecken. Sie soll verhindern, dass sie mit falschen Vorstellungen in einen bestimmten Berufszweig gehen.

Weitere Informationen zum Landesprogramm erhalten Interessierte auf der Internetseite des Kreises Heinsberg unter Bürgerservice / Kommunale Koordinierungsstelle. Ansprechpartner für Fragen zum Landesprogramm oder für Unternehmen, die Plätze bereitstellen möchten, ist die Kommunale Koordinierung des Kreises Heinsberg unter Telefon 02452/134052 oder 134054 oder per E-Mail an koko@kreis-heinsberg.de.

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