Katzemer Ferienspiele: 40 Kinder ganz locker auf Trab gehalten

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Das sechsköpfige Team um den Viktoria-Jugendleiter Franz-Josef Conen hatte sich ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht, um die rund 40 Kinder und Jugendlichen ordentlich auf Trab zu halten. Am Ende der Spiele waren sie so brav, dass sie sich schön in einer Reihe von oben nach unten aufstellten. Foto: hewi

Erkelenz-Katzem. Die 20. Auflage der Katzemer Ferienspiele war wieder ein voller Erfolg. Das sechsköpfige Team um den Viktoria-Jugendleiter Franz-Josef Conen hatte sich ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht, um die rund 40 Kinder und Jugendlichenordentlich auf Trab zu halten.

Auf dem Programm standen Ausflüge ins „Toverland” bei Venlo oder zum Spaßbad „Tongelreep” bei Eindhoven. Zwischen Achterbahn- oder Wildwasserbahnfahrten im „Toverland” stärkten sich die Ausflügler an einem reichhaltigen Picknickstand, der nicht nur den Hunger stillte, sondern auch die Geldbörsen der Teilnehmer schonte. Auch in diesem Jahr zog es die Gruppe wieder ins Bubenheimer Maislabyrinth.

Auch der WDR in Köln wurde von der Truppe heimgesucht. Dort verschafften sich die Teilnehmer interessante Einblicke in die Produktion von Rundfunk- und Fernsehbeiträgen. Abends gab es Gegrilltes und Gruppenspiele. So zeigten die Gruppen zum Beispiel, wie unterschiedlich und einfallsreich man das Märchen „Hänsel und Gretel” interpretieren kann.

Die Betreuer und die teilweise stark engagierten Eltern sorgten dafür, dass an keinem Tag Langeweile aufkam. Und Zeit für Fußball gab es auch. So blieben die Gameboys und Nitendos, die die Kinder mitbringen durften, die meiste Zeit ausgeschaltet.

Nur das Wetter spielte nicht unbedingt so mit, wie es sollte. Denn eigentlich war geplant gewesen, auf der Wiese hinter dem Katzemer Kindergarten zu campen. Angesichts der insgesamt eher feuchten Großwetterlage hatte man sich jedoch kurzfristig entschlossen, im Bürgersaal zu campieren.

Das kam den Teilnehmern spätestens nach der Nachricht entgegen, dass ein entlaufener Massenmörder angeblich in und um Erkelenz sein Unwesen trieb. So beschäftigte sie oft die Frage, was denn nun dran war an der Geschichte von „Jo dem Schlächter”.

Dementsprechend aufregend verlief auch die Nachtwanderung, bei der die Kids mancher seltsamen Gestalt begegneten, die ihnen auch den einen oder anderen Schrecken einjagten. Der angebliche Massenmörder entpuppte sich letztendlich als Fantasieprodukt der Betreuer, was sich natürlich gerade die größeren unter den Teilnehmern schon gedacht hatten.

„Im vorigen Jahr war es ein entlaufener Bär, im Jahr davor ein Bauer, der seine ganze Familie ins Jenseits befördert hatte”, erklärte ein Jugendlicher, den bei den Katzemer Ferienfreizeiten so gut wie nichts mehr aus der Ruhe bringen kann. Allerdings räumte er ein, dass er sich zwischenzeitlich nicht mehr sicher war, ob die Geschichte nun erfunden war oder nicht. Denn ganz sicher sein kann man sich bei den Katzemer Ferienspielen natürlich nie.
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