Katholisches Forum mit einem breiten Spektrum

Von: mabie
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Sie freuen sich auf die Umsetzung des Kursprogramms vom Katholischen Forum für Erwachsenen- und Familienbildung: Marion Höver-Battermann, Franz-Josef Unland und Pantea Dennhoven (v. l. n. r.). Foto: Bienwald

Kreis Heinsberg. Vor einem Jahr waren es die beiden stilisierten Köpfe auf dem Umschlag des Kursprogramms, die schon auf den Inhalt hinwiesen. „Bei der neuen Auflage unseres Programms gehen wir noch einen Schritt weiter und zeigen einen Globus“, so Franz-Josef Unland, Leiter des Katholischen Forums für Erwachsenen- und Familienbildung Mönchengladbach und Heinsberg.

Wie umfassend das durch die Weltkugel dargestellte, stetig wachsende und immer wieder neu am Bedarf ausgerichtete Angebot ist, zeigt das breite Spektrum: Religion und Spiritualität, Qualifikation und Fortbildung, Leben und Beziehungen, Kultur und Kreativität, Gesellschaft und Politik, Familien und Kinder sowie Gesundheit und Fitness sind die Überschriften in dem neuen Druckwerk – mit Bewährtem und Neuigkeiten. Auf fast 250 Seiten stellt das Programm gebündelt die Angebote des Forums dar.

„Aber das ist längst nicht alles“, weiß Diplom-Sozialpädagogin Pantea Dennhoven. „Wir legen die Druckseiten im Sommer fest, und da wir immer ein offenes Ohr für aktuell nachgefragte Themen haben, kommt immer etwas dazu“, ergänzt sie. Das war beispielsweise auch nach der Ankunft der vielen Flüchtlinge der Fall, als auch die Angebote zur Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements in diesem Bereich sprunghaft zunahmen. Dass noch nicht alles im Druckwerk enthalten ist, sieht ­Unland nicht als Problem an, denn im Online-Auftritt sind auch die kurzfristig anberaumten Termine zu finden. Im Jahr gibt es rund 1500 Veranstaltungen mit geschätzt 25 000 Teilnehmern.

Neu sind zwei strukturelle Dinge in der Forumsarbeit. „Wir bieten zwei neue Inseln an“, umschreibt Unland die beiden neuen Anlaufstellen, die sich in den Rahmen des bisherigen Angebotes bestens einfügen. So gibt es das Forum in Heinsberg im alten Amtsgericht in der Sittarder Straße 1 und in ­Hückelhoven im Begegnungszentrum am Friedrichplatz 7. „Das sind tolle Möglichkeiten, unsere Arbeit sichtbarer werden zu lassen, denn so rücken wir noch mehr ins Blickfeld der Menschen, die zu uns kommen“, sagt Diplom-Sozialarbeiterin und Diplom-Sozialwirtin Marion Höver-Battermann.

Auch ein Blick in das blaue Büchlein, das ab sofort an vielen Stellen im Einzugsgebiet des Forums ausliegt, zeigt Neuigkeiten. „Wir haben unsere Familienbildungsangebote noch ausgebaut“, berichtet Dennhoven. „Im Gesundheitsbereich gibt es beispielsweise einen Good-Morning-Workshop“, so Höver-Battermann; dieser soll für einen stressarmen Tagesverlauf hilfreich sein. Nachdenken über Gott und die Welt, aber auch ein Besuch der Otto-Dix-Ausstellung in der Kunstsammlung NRW mischt sich auf den weiteren Seiten mit dem zum Dauerthema gewordenen Angebot für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer.

Das Programm richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen in verschiedenen Lebenssituationen, wie Unland findet. „Angebote für werdende und junge Eltern, Berufstätige, Frauen und ältere Menschen prägen es ebenso wie ein umfassendes Fortbildungs- und Qualifizierungsangebot für pädagogische Fachkräfte.“ So lassen sich auch im neuen Cover die Ziele entdecken, für die das gemeinsame Forum Mönchengladbach und Heinsberg seit dem Start 2006 steht: Erweiterung eigener Horizonte, Vertiefung von Erfahrungen und neue Impulse für das eigene Leben.

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