Katholische Jugend: Vernetzung als Herausforderung

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Beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist der Regionalvorstand nach der Wahlversammlung mit Jonas Mohr (r.) und Michael Kock (l.) neu besetzt.

Kreis Heinsberg. Zur alle zwei Jahre anstehenden Vorstandswahl vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) auf Regionalebene waren die Stimmberechtigten aus den Mitgliedsverbänden eingeladen. Sie vertreten rund 2500 Kinder und Jugendliche, die in der Region Heinsberg in den Jugendverbänden aktiv und organisiert sind.

Darunter waren: Bund der St.-Sebastianus-Schützenjugend (BdSJ), Katholische Studierende Jugend (KSJ), Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), Christliche Arbeiterjugend (CAJ), Katholische Junge Gemeinde (KJG) und Katholische Landjugendbewegung (KLJB).

Aus dem bisherigen Vorstand war bereits im November Markus Schnorrenberg ausgeschieden. Lisa Elsberger konnte aufgrund ihres Studiums im Ruhrgebiet nicht erneut für den Vorstand kandidieren. Beiden wurde mit einem Geschenk für die Vorstandsarbeit gedankt. Nun ist der Regionalvorstand mit Jonas Mohr (KJG) und Michael Kock (PSG) neu besetzt. Die Wahlversammlung leitete Gesa Zollinger, die Diözesanvorsitzende des BDKJ im Bistum Aachen.

Jonas Mohr studiert Gesellschaftswissenschaften an der RWTH Aachen und steigt mit seiner Wahl neu in die BDKJ-Arbeit ein. Er kennt die Region Heinsberg durch seine Mitarbeit in der Jugendkirche Factory Church in ­Hückelhoven und durch die Mitarbeit in der Jugendarbeit der Region Heinsberg. Michael Kock ist PSG-Stammeskurat in Immerath (neu), arbeitet als Gemeindereferent mit jugendpastoralem Schwerpunkt in der GdG Erkelenz und baut dort die Jugendkirche Jack auf. Er stellte sich zum dritten Mal zur Wahl und soll auch wieder die geistliche Verbandsleitung im Regionalverband wahrnehmen.

„In einer Flächenregion wie in Heinsberg ist die gute Vernetzung allein wegen der großen Distanzen immer eine große Herausforderung. Hier hat es sich in den vergangenen Jahren positiv ent­wickelt. Aber es soll noch besser werden“, erklärte Kock. BDKJ-Vertreter würden in Jugendhilfeausschüsse der Kommunen die Interessen der Kinder und Jugendlichen aus den katholischen Jugendverbänden wahrnehmen. Ebenso vertrete der Regionalvorstand die Jugendverbände im regionalen Katholikenrat.

Ein Schwerpunkt des Regionalverbandes soll das Bündnis für Freiräume bleiben. Aus der seinerzeit regionalen Initiative „Befreit die Freizeit“ in Heinsberg ist ein diözesaner BDKJ-Schwerpunkt, ja sogar ein landesweiter Schwerpunkt des Landesjugendringes geworden. In diesem Bündnis geht es darum, die zunehmende zeitliche „Verdichtung“ für Kinder und Jugendlichen abzubauen. Ein prominenter Bündnispartner in der Region ist Norbert Spinrath (SPD), Mitglied des Bundestages.

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