Katholikenrat zieht zufrieden Bilanz

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Kreis Heinsberg. „Was haben wir uns vor vier Jahren vorgenommen, und was wurde davon realisiert? Was wollen wir dem neuen Rat, der sich im Mai nächsten Jahres konstituiert, mit auf den Weg geben?“ Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Sitzung der Vollversammlung vom Katholikenrat der Region Heinsberg im Geistlichen Zentrum in der Kreisstadt Heinsberg, bei der ein Resümee der Arbeit seit Beginn der Sitzungsperiode 2010 zu ziehen.

Kurz zusammengefasst wurden die Themen, mit denen sich die Mitglieder befasst haben. Dazu gehören unter anderem Veranstaltungen und Aktionen zum interreligiösen Dialog, Energie-Check, Kirchenmusik, Kindswohl und Prävention, die neuen synodalen Strukturen, zu Tisch mit Gott und der Welt, Donum vitae – Kids und Co, Save-Me-Kampagne, Flüchtlinge in der Region, Zug der Erinnerung, regionale Arbeitslosenberatung, Ort der Begegnung in Erkelenz sowie die jährlichen St.-­Martinskleidersammlung mit den regionalen Vergabeabenden.

Daraufhin stellte sich die Frage, ob alles das angegangen wurde, was man sich seit der konstituierenden Sitzung im April 2010 vorgenommen hatte. Im Großen und Ganzen waren die Mitglieder zufrieden. Christa Nickels bescheinigte dem Katholikenrat, dass er eine sehr gute Arbeit mache und viele Themen nach außen transportiere.

Marion Peters erklärte, dass es dem Katholikenrat gut gelungen sei, auf aktuelle Ereignisse einzugehen und Stellung zu beziehen. Vieles habe man erreicht, betonte auch Bruno Bürger. Er schlug jedoch vor, das Bündnis gegen Rechts in den Fokus zu rücken.

Bärbel Windelen bemerkte, dass sie es als besonders positiv empfunden habe, dass einige Sitzungen offen waren, wovon Gemeindemitglieder Gebrauch gemacht hätten. „Diesen Weg sollte der Katholikenrat weiter gehen“, so ihre Meinung. Die Themenabende seien dadurch lebendiger geworden. Nicht angedacht und damit auf die Agenda der Veranstaltungen habe man Menschen mit Behinderungen gesetzt.

Mit Blick auf Inklusion sollten Menschen mit Behinderung in den Fokus genommen und zu den offenen Sitzungen eingeladen werden, schlug sie vor. Ein weiteres Thema, dass ihr wichtig sei, sei der Wandel in der Trauerkultur. „Ich finde diese Thematik enorm wichtig, da der Wandel hier stark voranschreitet“, erklärte Bärbel Windelen. Die Menschen wüssten zum Teil nicht mehr, wohin mit ihrer Trauer, da ihnen immer öfter Räume zum Trauern wie Gräber fehlen würden. Christa Nickels schlug in dem Zusammenhang vor, einen Fragenkatalog in Bezug auf die Trauerkultur zu erstellen und in jeder Gemeinde dazu einen offenen Gesprächsabend anzubieten.

„Ich danke ihnen für ihre Anregungen und Ideen“, erklärte Vorsitzender Lutz Braunöhler. Nun müsse man schauen, wie man mit den Vorschlägen weiter verfahre. Dies liege jedoch in den Händen des neuen Katholikenrates.

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