Selfkant-Höngen - Kaffeetafel mit der Ortsvorsteherin: Der persönliche Neujahrsempfang

Kaffeetafel mit der Ortsvorsteherin: Der persönliche Neujahrsempfang

Von: agsb
Letzte Aktualisierung:
Neujahrsempfang in Höngen: Or
Neujahrsempfang in Höngen: Ortsvorsteherin Ruth Deckers zeigte sich als gute Gastgeberin und sprach „Empfehlungen” aus. Foto: agsb

Selfkant-Höngen. Alles war wie immer vom Feinsten angerichtet: Selbst gebackener Neujahrskuchen, dazu leckere Konfitüre, guter Kaffee, viele ebenfalls selbst gebackene Plätzchen und weiteres süßes Konfekt - der Neujahrsempfang von Ruth Deckers in Höngen startete in gemütlicher Runde.

Viele Dorfbewohnern, unter anderem zahlreiche Vereinsvertreter, waren der Einladung gefolgt, plauderten in lockerer Runde über ihr Höngen und waren auf die Neujahrsworte „ihrer” Ruth gespannt.

Die Ortsvorsteherin dankte zunächst allen ehrenamtlichen Trägern im Ort und würdigte besonders das Engagement im Feuerwehrwesen sowie Rettungsdienst und sagte „Danke” im Namen aller Bürger. Deckers lobte das intakte Vereinsleben in Höngen. Sorge bereite ihr allerdings die Schützenbruderschaft. Als im Mai kein Schützenkönig ermittelt werden konnte, schwante vielen nichts Gutes. Zum Jahresende brodelte es dann gewaltig. Sogar Dekanatsbundesmeister Ludwig Kaprot schaute vorbei und bot sein Hilfe an.

Die Fertigstellung der Birder Straße (trotz Unmuts vieler Bürger vor allem durch die Kanalprüfung) ist abgeschlossen. Deckers meinte, das sei eine Bereicherung für den Ort. Die Ortsvorsteherin freute sich darüber, dass die Gemeinden Selfkant und Gangelt eine gemeinsame neue Gesamtschule mit einem Standort in Höngen aufbauen. Dennoch erfülle sie die Schließung der Selfkantschule zugleich mit etwas Wehmut. „Die Hauptschule Höngen war eine gute Schule”, sagte Ruth Deckers.

Beim Neujahrsempfang gab die Ortsvorsteherin zudem bekannt, dass im Jahreskalender ein Termin in Höngen gestrichen werden musste: Die Frauensitzung findet aufgrund vieler Krankheitsfälle in diesem Jahr (geplant 3. Februar) nicht statt. Ein Versuch ist der Start des Tulpensonntagszuges ab 10.11 Uhr. Viele Zugteilnehmer hatten diesen Wunsch geäußert. Der 34. Bittgang der Selfkantpfarreien ist auf den Passionssonntag, 25. März, terminiert und startet um 8 Uhr in Millen. Das Pokalkegeln der Höngener Ortsvereine findet am Samstag, 31. März, statt. Das Kultfest „Rumble in the Jungle” erfolgt am 30. Juni, die Kirmesveranstaltungen sind an den Wochenenden, 10. Juni sowie 22. und 23. September, geplant.

Das Höngener Mahn- und Ehrenmal sei in einen sehr schlechten Zustand, erklärte Ruth Deckers weiter. Materialkosten würden seitens der Gemeinde übernommen, Ende März bis Anfang April soll das Mahnmal mit Hilfe von ehrenamtlichen Engagement erneuert werden. Schließlich gab es eine Diskussionsrunde zum Thema Wiesengräber. Viele ältere Mitbürger sahen hier nur Vorteile. In gemütlicher Runde plauderte n die Höngener über Höngen und die Ortsvorsteherin musste feststellen: „Wir leben gerne hier in Höngen und wollen unser Heimatdorf lebendig halten.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert