Kabinettstücke der Kammermusik

Von: kkli
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Wassenberg. Gleb Korolev (Klavier) und Alysa Fateyeva (Saxophon) kamen nach Wassenberg ins Johanniterstift zu einem unvergesslichen Musikerlebnis.

Die Verbindung von Klavier und Saxophon sowohl im klassischen Musikstil, als auch im Jazzbereich, erfordert hohe solistische Künste, die in reichstem Maße geboten wurden. Der 1988 in Riga geborene Pianist studiert seit 1992 unter anderem am Tschaikowski-Konservatorium Moskau und seit 2009 an der Musikhochschule Köln. Alysa Fateyeva kam ursprünglich 1996 von der ukrainischen Musikhochschule.

In der Saxophon-Aus- und Weiterbildung hat sie höchste Meisterschaft entwickelt. Die beiden Künstler im Zusammenspiel wären auch „ganz große Stars” in Fernseh-Auftritten, die manche anderen Künstler weit überragen. Im Johanniterstift spielten sie dem Raum angemessene Musik von Caesar Franck (Sonate in A, 1. Satz; die brillante Fantasie aus „Carmen” von Francoise Borne; die „Aria” von Eugene Bozza und - als absoluten Höhepunkt - Manuel de Falla´s populäre spanische Canconen in einer brillanten melodischen Eindringlichkeit ohnegleichen).

Der Beifall wollte nicht enden. Sozusagen „zum Dank” dafür spielten die beiden Künstler aus dem Osten ein echt russisches Kabinettstück: Den „Säbeltanz” - und das mit atemberaubendem Stil.

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