JVA-Bau soll Ende Juli 2012 fertig sein

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Jan Söffing, Staatssekretär im NRW-Justizministerium (zweiter von links), begrüßten von der Heinsberger FDP Pressesprecher Stefan Lenzen (links) sowie Vorsitzender Erwin Hausmann (rechts) und sein Stellvertreter Hans-Gerd Jöris. Foto: Petra Wolters

Heinsberg. Am 5. Oktober ist Richtfest für den Neubau der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Heinsberg. Mit dieser Information kam Jan Söffing, Staatssekretär im NRW-Justizministerium, zum Besuch des Heinsberger FDP-Stadtverbands in die Köpi-Stube.

„Bekämpfung der Jugendkriminalität und aktueller Stand des Ausbaus der Justizvollzugsanstalt in Heinsberg”, lautete das ihm vorgegebene Thema. Knapp 30 Zuhörer konnte Vorsitzender Erwin Hausmann dazu begrüßen.

Aufgrund einer neuen Energieverordnung habe sich die JVA-Baumaßnahme um sechs Monate verzögert, führte Söffing aus. Fertigstellung und Übergabe seien jetzt für Ende Juli 2012 geplant. Dann sollen in Heinsberg insgesamt 572 Haftplätze zur Verfügung stehen, davon 48 im offenen Vollzug. Derzeit sind es 306 (24). Ob bzw. in welchem Umfang dies auch Plätze für die Untersuchungshaft von Jugendlichen sein werden, sei noch nicht klar, betonte der Staatssekretär auf Nachfrage.

Lobende Worte fand er in seinem Referat für die Mitarbeiter in den Justizvollzugsanstalten. Deren Arbeit könne man gar nicht hoch genug anerkennen. Dies sei eine „verdammt schwere Aufgabe”, erklärte er. Dank erntete er dafür von Jörg Winkens, dem Personalratsvorsitzenden der JVA Heinsberg, der zu den Zuhörern gehörte. Die Zahlen für die Haftplätze seien bekannt, aber „was den künftigen Personalstamm angeht, knirscht und kneift es noch”, sagte er dem Staatssekretär. Die Situation stelle sich da noch ein wenig unbefriedigend dar.

Die Personalzuweisung stehe noch nicht endgültig fest, antwortete Söffing. Sicherlich werde die Ausweitung auch personelle Konsequenzen nach sich ziehen müssen, vor allem, wo im Jugendstrafvollzug ein Schwerpunkt gesetzt werden solle.
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