Junge Talente sorgen bei Juroren für Begeisterung

Von: Anna Petra Thomas
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Talent bewiesen: Gleich 13 junge Musiker aus der Region haben beim Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ einen ersten Preis und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb erreicht, davon alleine 9 in der Wertung Gesang (Pop). Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Sechs unterschiedliche Wertungen standen in diesem Jahr bei der ersten Runde des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ auf Regionalebene auf dem Programm. Gleich 13 junge Musiker aus der Region haben sich dabei ihre Fahrkarte für den Landeswettbewerb in Detmold gesichert, 2 in der Kategorie Violoncello, 9 in der Wertung Gesang (Pop) und 2 in der Wertung Violine.

Dank an Ehrenamtler

Gitarren-Ensemble und Violine (Solo) waren die Wertungen, die in Aachen durchgeführt wurden. Akkordeon (Solo) sowie Duo Klavier und ein Holzblasinstrument standen in Düren auf dem Programm, und die Cellisten sowie die Pop-Sänger traten in der Jugendmusikschule in Heinsberg an.

Nach einem langen Tag, erfüllt mit Musik, waren die Mitglieder der beiden Jurys und auch Schulleiter Theo Krings begeistert. Er dankte im Rondell an der Rheinertstraße allen voran natürlich den jungen Musikern, die sich in diesem Jahr der ersten Wettbewerbsrunde gestellt hatten, aber auch seinem Team, den Lehrern und den Eltern für ihre Unterstützung. Nicht zuletzt galt sein Dank aber auch den Juroren. Es sei überhaupt nicht selbstverständlich, sich einen ganzen Tag lang ehrenamtlich dafür zur Verfügung zu stellen, betonte Krings.

Die Ergebnisse im Fach Violoncello (Solo) verkündete Angelika Braumann aus Siegen zusammen mit ihren Kollegen Michael Bender aus Wuppertal und Rosana Levental aus Hilden. „Ganz tolle Beiträge“ hätten die jungen Cellisten mit nach Heinsberg gebracht, erklärte Angelika Braumann. „Setzt Euch dem immer wieder aus, um Ziele zu haben und am Cello zu wachsen!“, riet sie ihnen.

25 Punkte geholt

Die Höchstpunktzahl, 25 Punkte, damit einen ersten Preis und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb erreichte hier Lian Elias Schell aus Erkelenz. Er hatte die Jury in der Altersgruppe (AG II) mit Stücken von Johann Sebastian Bach und von Robert Schumann überzeugt.

Nele Otto aus Heinsberg (AG III) wurde am Klavier von Theo Krings begleitet. Mit 17 Punkten erhielt sie einen zweiten Preis. 21 Punkte und ein erster Preis gingen in AG IV an Greta Winkelhorst aus Heinsberg, die ebenfalls von Theo Krings am Klavier begleitet wurde. Benjamin Hennig (AG V) aus Erkelenz erhielt 23 Punkte und einen ersten Preis. Er darf jetzt wie Lian Elias Schell ebenfalls am Landeswettbewerb teilnehmen.

Die Sänger wurden bewertet von Sarah Bouwers aus Düsseldorf, Aglaja Camphausen aus Köln und Susanne John aus Bornheim. „Das war ein unheimlich hohes Niveau, und es hat ganz viel Spaß gemacht“, zog Aglaja Camphausen ein positives Resümee zum Wettbewerbstag für den Gesang (Pop) in Heinsberg.

Bei den Sängern war in AG II Hannah Cleef aus Waldfeucht am Start. Sie wurde von Florian Albers am Klavier begleitet. 24 Punkte und ein erster Preis waren ihr Lohn. Ebenfalls mit Begleitung von Florian Albers gingen in AG III Louisa Versin und Jaqueline Jansen aus Heinsberg an den Start. Belohnt wurden beide mit je 20 Punkten und einem zweiten Preis. Gar über 23 Punkte, einen ersten Preis und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb freute sich Marie Knoben aus Heinsberg, die von Ulf Stricker am Klavier begleitet wurde. Die Höchstpunktzahl, 25 Punkte, gingen an Emily Ugiagbe aus Gangelt, die mit Frank Ollertz am Klavier auftrat. Und natürlich freut auch sie sich über die Weiterleitung in den Landeswettbewerb. Sie sang „Skyfall“ von Thomas Newman, „Stay“ von Mikky Ekko und „Jolene“ von Dolly Parton.

Joline Jütten aus Waldfeucht (AG IV) erreichte mit Ulf Stricker am Klavier 19 Punkte und einen zweiten Preis. Julia Haag aus Heinsberg (AG V) erreichte 23 Punkte, einen ersten Preis mit Weiterleitung, Aron Deckers (AG VI) aus Heinsberg als ihr Begleiter 22 Punkte und ebenfalls einen ersten Preis. Für Johanna Pomp (AG V) aus Heinsberg gab es ebenfalls 23 Punkte, einen ersten Preis mit Weiterleitung. Für ihre Schwester Paola am Klavier 19 Punkte und einen zweiten Preis.

Im Gesang gelang Paola jedoch ein erster Preis mit 24 Punkten und ebenfalls eine Weiterleitung. Sie wurde von Ulf Stricker am Klavier begleitet. Vierte Teilnehmerin in AG V war Marie Randerath aus Heinsberg, die sich ebenfalls 24 Punkte, einen ersten Preis und eine Weiterleitung sicherte. Sie wurde von Marc Mevissen aus Waldfeucht und Florian Albers am Klavier begleitet.

In AG VI sicherte sich Marco Windeln aus Heinsberg 18 Punkte und einen zweiten Preis, begleitet am Klavier von Marc Anselm aus Heinsberg. 25 Punkte vergab die Jury an Markus Bartz aus Waldfeucht, den Tim Scheuvens aus Waldfeucht am Schlagzeug begleitete. „Im all over it“ von Jamie Cullum, „Close Your Eyes“ von David Rhodes und „Nur Für Dich“ von Daniel Dickopf gefielen der Jury ebenso wie „Lied 1“ von Markus Bartz selbst. In AG VII kamen beide Teilnehmer ebenso weiter, beide mit einem ersten Platz und 23 Punkten: Janine Otten aus Heinsberg, am Klavier begleitet von Frank Ollertz, und Marc Mevissen aus Waldfeucht.

Volle Punktzahl für Hannah Forg

An der Wertung Violine, die in Aachen durchgeführt wird, waren aus der Region ebenfalls junge Musiker beteiligt: In AG III sicherten sich Celina Nenninger aus Heinsberg mit 24 Punkten und Hannah Forg aus Erkelenz sogar mit 25 Punkten die Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Paula Roggen (AG IV) aus Wassenberg erhielt von der Jury 17 Punkte und einen zweiten Preis.

Ebenfalls in Aachen am Start in der Kategorie Zupfensemble war ein Gitarrenquartett aus Heinsberg mit Tabea Hawinkels, Bastian Mucke, Leonie Paulus und Til Wimmer (AG II). Alle erhielten 18 Punkte und einen zweiten Preis. Das Gitarrenduo, ebenfalls aus Heinsberg, mit Yasmin Bennis und Viktoria Fritzler (AG IV) erhielt 16 Punkte und einen dritten Preis.

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