Erkelenz - Junge Musiker bieten Palette von Klassik bis Rock

Junge Musiker bieten Palette von Klassik bis Rock

Von: cbo
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Erkelenz. „Sie können jetzt hören, was wir in einem halben Jahr erarbeitet haben”, so die Eröffnungsworte von Prof. Dr. Norbert Brendt, der als Vertretung für die erkrankte Chorleiterin Marion Lieck durch die musikalische Konzertreise in der Evangelischen Kirche in Erkelenz führte.

Der Chor des Cornelius-Burgh Gymnasiums, dem Schüler der Klassen 5 bis13 angehören, startete seine Reise mit „An Irish Blessing”, der bekannten Komposition des US-amerikanischen Sängers James E. Moore. Unterstützt von Philipp Brendt und Christian Rambo am Schlagzeug erfüllte anschließend Jazz-Musik die Kirchenräume.

Jazz-Ballade von Joe Zawinul

„Mercy, mercy, mercy” von Joe Zawinul, der diese Jazz-Ballade für den Altsaxophonisten Julian Cannonball Adderly geschrieben hatte, begeisterte das Publikum. Einen Ausflug in die Welt der Klassik bot der CBG-Chor mit „Come, all who thirst” von Luigi Cherubini.

Anschließend zeigten Maria Day an der Violine und Stuart Day am Violincello, als jüngste Teilnehmer ihr musikalisches Können. Das schottische Lied „Auld long syne”, das in Großbritannien zum Jahreswechsel in Gedenken an die Verstorbenen gespielt wird, ist in Deutschland besser unter dem Namen „Nehmt Abschied, Brüder” bekannt. Das weibliche Trio Kirsten Platzbecker, Jennifer und Jessica Starzetz verlegte die musikalische Reise von Schottland nach Kanada.

„Hallelujah” vom frankokanadischen Sänger Leonard Cohen wurde sowohl im Chor, als auch jeweils eine Strophe als Solo dargeboten. Die drei Nachwuchssängerinnen wurden mit viel Beifall bedacht. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Simon Brendt auf der Trompete. Er spielte den ersten Satz aus dem Concerto für Trompete und Streicher vom böhmischen Komponisten Johann Baptist Georg Neruda.

Natürlich darf auch die Rock-Musik in einem Konzert nicht zu kurz kommen. „Dont stop me now”, ein Klassiker der britischen Rockband Queen musste sich als Chor-Vortrag nicht vor dem Original verstecken. Mit „You raise me up”, vom US-amerikanischen Sänger Josh Groban verzauberte Anna Brendt als Solistin die Zuhörer.

Solostück am Vibraphon

Welche Klangvielfalt in einem Vibraphon steckt, präsentierte Philipp Brendt anschließend bei seinem Solostück aus „Music of the Day” von Bill Molenhof. Zum Abschluss des Konzerts gab es noch einmal Gospelmusik pur vom CBG-Chor. Auch das Publikum ließ sich von der guten Laune des Chors anstecken und stimmte klatschend in „Clap your hands and sing Hallelujah” ein.
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