Jugendliche Flüchtlinge und deutsche Altersgenossen vereint

Von: defi
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Der Verein Jugend aktiv hatte Flüchtlinge und Einheimische zu einem gemeinsamen Projekt eingeladen. Der Integrationsbeauftragte der Stadt Heinsberg, Wolfgang Paulus, Jugendsprecher Armin Mokhtarian und Vorsitzender Willi Engels (stehend, von links) freuten sich mit den Teilnehmern über einen ereignisreichen Tag. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Jugend aktiv, der Verein für unabhängige Jugendarbeit im Kreis Heinsberg, wollte mal wieder etwas Neues ausprobieren, um Jugendliche unterschiedlicher Herkunft einander ein wenig näherzubringen und veranstaltete ein eintägiges Projekt.

Vereinsvorsitzender Willi Engels und Jugendsprecher Armin Mokhtarian realisierten das eintägige Projekt gemeinsam.

Beim morgendlichen Frühstückstreff mit den Projektteilnehmern in einem Heinsberger Café wurden die Details gemeinsam besprochen. Ziel der Aktion war es, jugendliche Flüchtlinge und deren deutsche Altersgenossen aufeinander zuzuführen.

Willi Engels: „Wir haben bewusst Jugendliche eingeladen, die schon gemeinsam eine Schule besuchen, damit die geknüpften Kontakte im Alltag weitergeführt werden können.“ So frühstückten die Schüler der Realschule Heinsberg im Alter von 14 bis 15 Jahren zusammen und warfen erst einmal den Plan über Bord, gemeinsam Klettern zu gehen. Das Wetter spielte nicht mit. So führte schon die gemeinsame Gestaltung des Tagesprogramms zu einem ersten Kennenlernen.

Mit dem Bus ging es dann zunächst zur Michael-Schumacher-Kartbahn in Kerpen bei Köln, wo die Standhaftigkeit der Streckenbegrenzung ausgiebig getestet wurde. Als nächstes Ausflugsziel wurde das Aqualand in Köln angesteuert. Zum Abendessen traf die Gruppe dann ein wenig erschöpft, aber um einige Erfahrungen reicher in der Gaststätte Bodens in Kirchhoven ein. Der Integrationsbeauftragte der Stadt Heinsberg, Wolfgang Paulus, schaute noch vorbei und steuerte eine Projektspende zum Gelingen dieses Jugendaustauschs bei.

Die Teilnehmer aus Syrien und Eritrea umschrieben die Erwartungen, die sie an diesen Tag hatten, mit den Worten: „Ein bisschen Spaß haben und Menschen kennenlernen.“ Die deutschen Jungs fanden den Tag „schön und cool“. Lange Reden mussten ja nicht sein, darin waren sich beide Gruppen also schon mal einig. Engels: „Uns war wichtig, dass sie sich am Montag in der Schule wiedersehen. So ein Projekt würden wir gerne noch mal durchführen.“

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