Jugendfeuerwehr kämpft bei „Olympiade“ um den Pokal

Von: mb
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Eine Aufgabe der „Olympiade“ in Wegberg; Mit einem Greifer musste ein Plastibecher voller Wasser transportiert werden. Foto: Baltes
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Am Rand der „Olympiade“ in Wegberg: Diego, Plüsch-Waschbär und Maskottchen, passte auf den Pokal auf. Foto: Baltes

Kreis Heinsberg. Während der „Olympiade“ beim Kreisjugendfeuertag rund um das Forum in Wegberg passte „Diego“, Plüsch-Waschbär und Maskottchen, gut auf den Pokal auf. Denn der Cup war heiß begehrt. Zwölf Gruppen von Jugendfeuerwehren aus dem Kreisgebiet mit jeweils mindestens neun Akteuren traten an. Und alle wollten nur eins: den Pokal.

Sportliche Wettkämpfe, knifflige Aufgaben und vertrackte Herausforderungen warteten auf die Teilnehmer – und natürlich auch das „Element“ der Feuerwehr. Nein, nicht das Feuer, denn mit Feuer spielt man nicht, sondern das Wasser in vielfältigen Variationen. Direkt aus der Schwalm wurde es in winzigen Eimern geschöpft und weitergetragen – das erforderte Geschicklichkeit und Teamarbeit. Bis die Aufgabe gelöst war, waren die Teilnehmer mehr oder weniger nass. In Helme wurde es gekippt, vorsichtig über den Platz getragen und zielgenau in ein Kunststoffrohr bugsiert. Und die Träger wurden pitschenass.

In instabilen Plastikbechern sollte das Wasser mit dem riesigen Greifer von einer Seite auf die andere transportiert werden. Augenmaß, und eine ruhige Hand wurden dringend benötigt. Der „Wasserschaden am Mann“ hielt sich dafür in Grenzen. Ausgerechnet das Spiel, bei dem am ehesten eine Wasserschlacht zu vermuten gewesen wäre, das „Abtauchen“, erwies sich als trockene Angelegenheit. Abgetaucht wurde in kleine Styroporbälle, um versenkte Gegenstände zu finden – mit verbundenen Augen natürlich. Wörter schreiben mit Feuerwehrschläuchen, Bauen über Funk, Holzspiele, Uniform anziehen, blind und unter widrigen Bedingungen – diese Aufgaben schafften Gelegenheit, die nassen Hosenbeine zu trocknen. Unerschrocken und mit viel Begeisterung stellten sich die Teilnehmer dem Parcours mit 14 Aufgaben.

Und dann gab es endlich das Ergebnis: Jubel bei der Jugendfeuerwehr Hückelhoven, die sich den Pokal sicherte. Freude auch bei der Jugendfeuerwehr Wegberg II, die den zweiten Platz belegte – eine kleine Extra-Krönung zum 35-jährigen Bestehen. Dritter wurde die Jugendfeuerwehr Erkelenz.

Willi Welfens Kreisjugendwart

Bereits am Morgen war der Kreisjugendfeuerwehrtag mit der Delegiertenversammlung im Wegberger Forum gestartet. Dabei wurde Willi Welfens zum Kreisjugendfeuerwehrwart ernannt.

Zwei außergewöhnliche Ehrungen standen ebenfalls auf dem Programm: Ilka Karduck, Stadtjugendfeuerwehrwartin in Wegberg, erhielt die goldene Ehrennadel des Landesjugendfeuerwehrverbandes. „Damit habe ich nicht einmal im Entferntesten gerechnet“, nahm sie überrascht die höchste Auszeichnung im Jugendfeuerwehrbereich entgegen. Die silberne Ehrennadel erhielt Robert Gößler.

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