Jugendcafé „LoonyDay” soll Mittelpunkt der offenen Jugendarbeit sein

Von: defi
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Bei der Eröffnungsfeier des J
Bei der Eröffnungsfeier des Jugendcafés LoonyDay lieferten sich (v.l.n.r.) Jugendheimleiter Stefan Karten, Pastoralreferent Friedel Beiten, die Pfarrer Sebastian Walde und Markus Bruns, Bürgermeister Wolfgang Dieder und Jugendheimleiterin Sabrina Kolodziej ein Match am Kicker. Foto: defi

Heinsberg. Mit vereinten Kräften gestalten die evangelische und katholische Kirchengemeinde Heinsberg künftig die offene Jugendarbeit in der Kreisstadt. Dreh- und Angelpunkt der Aktivitäten wird das Jugendcafé „LoonyDay” in der Hochstraße 168 sein.

Bei der Eröffnung des Cafés segnete Probst Markus Bruns die Räume ein. Die „Vision” der beiden Kirchengemeinden, zukünftig die offene Jugendarbeit gemeinsam zu schultern, war im Rathaus der Stadt Heinsberg auf offene Ohren getroffen. So entstand die „Arbeitsgemeinschaft Ökumenische Offene und Mobile Jugendarbeit Heinsberg-Innenstadt” in Zusammenarbeit mit der Stadt Heinsberg.

Die Jugendeinrichtung „Arche” der evangelischen Kirche und die „Brücke” in Trägerschaft der katholischen Kirche hatten ihr Kinder- und Jugendprogramm im Sommer geschlossen. Das gemeinsame Projekt der beiden Heinsberger Kirchengemeinden soll Jugendliche zur Selbstbestimmung befähigen und gesellschaftliche Mitverantwortung sowie soziales Engagement anregen.

Zwei sozialpädagogische Fachkräfte, Sabrina Kolodziej und Stefan Karten, übernehmen diese spannende Aufgabe. Das ehemalige Ladenlokal gegenüber des Citycenters und Busbahnhofes ist hell und freundlich renoviert. Allerdings waren zur offiziellen Eröffnung bewusst noch nicht alle Bereiche der Einrichtung fertiggestellt, da die Jugendlichen selbst die Möglichkeit haben sollen, ihr Café aktiv mitzugestalten.

Sabrina Kolodziej und Stefan Karten werden nicht nur das Jugendcafè leiten, sondern auch mobile Projekte anbieten und aufsuchende Jugendarbeit in der Stadt Heinsberg tätigen.

Im neuen Jugendzentrum finden die Besucher ein attraktives offenes Freizeitangebot. Auf 120 Quadratmetern stehen ein großer Aufenthaltsraum mit einer Küche, eine Theke, Sitzmöglichkeiten für 20 Personen und eine Medien-Lounge zur Verfügung. Es gibt einen Airhockey- und Billardtisch, Kicker, verschiedene Gesellschaftsspiele und auch Konsolen. Während der Öffnungszeiten des LoonyDay (verrückter Tag), montags bis freitags von 16 Uhr bis 20 Uhr, finden die Jugendlichen bei Problemen und Fragen beispielsweise zur Jobsuche, zu Behördengängen oder zu Problemen in der Schule immer Unterstützung.

In der Medien-Lounge gibt es die Möglichkeit, Bewerbungen zu schreiben, Hausaufgaben zu machen und sich über Veranstaltungen und Termine in der Umgebung zu informieren.

„Die Freizeitgestaltung steht im Vordergrund. Wir möchten den Jugendlichen einen sicheren Ort bieten, an dem sie sich aufhalten und Gleichaltrige treffen können”, sagt Sabrina Kolodziej. „Gemeinsam mit den Jugendlichen”, so Stefan Karten, „wollen wir Projekte und Aktionen starten.” So sind beispielsweise Sportangebote, Ferienspiele, Geocaching und Projekte der Stadtteilerneuerung beziehungsweise -verschönerung geplant.

Pastoralreferent Friedel Beiten lud bei der Eröffnungsfeier zu „alkoholfreiem” Sekt ein - Rauchen und Alkohol sind im „LoonyDay” nicht erlaubt.
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