Kreis Heinsberg - „Jugend debattiert“: Wer überzeugen will, braucht Selbstbewusstsein

„Jugend debattiert“: Wer überzeugen will, braucht Selbstbewusstsein

Von: Helmut Wichlatz
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Impfpflicht oder nicht? Bundesjugendspiele nur für Freiwillige? Schüler und Schülerinnen aus dem Kreis Heinsberg, die sich am Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ beteiligten, stritten über diese und andere Themen. Die Sieger (mit Urkunde) dürfen beim Finale in Aachen weiter diskutieren. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Soll die Teilnahme an Bundesjugendspielen auf freiwilliger Basis stattfinden? Soll es eine allgemeine Impfpflicht gegen Masern geben oder Umweltpfand für Mobiltelefone? Diese Fragen standen beim regionalen Halbfinale des Bundeswettbewerbs „Jugend debattiert“ im Hückelhovener Gymnasium auf der Tagesordnung.

Die Redner hatten vorher erfahren, welche Meinung sie vertreten werden und sich dafür gerüstet. In der Debatte vor Publikum und Jury galt es dann, sich und seine Meinung verbal durchzusetzen. Aus 16 Schulen in der Region waren die Schüler nach Hückelhoven gekommen, um in zwei Altersgruppen gegeneinander anzutreten. In der ersten Altersklasse trafen Schüler der achten und neunten Klassen aufeinander, in der zweiten die Schüler der Sekundarstufe 2.

Koordiniert wurde das Treffen in Hückelhoven von Guido Schins. Er ist seit rund zehn Jahren dabei und hat nun Guido Rütten im Amt des Koordinators beerbt. In Hückelhoven entschied sich dann, wer es weiter geschafft hatte und am 10. Februar beim Regionalfinale im Aachener Anne-Frank-Gymnasium noch einmal ans Mikrofon darf. In Aachen wird es dann um die Frage gehen, ob die eigene Heimatgemeinde noch mehr Flüchtlinge aufnehmen soll und ob es zukünftig Umweltpfand für Mobiltelefone geben soll.

40 Teilnehmer waren in Hückelhoven angetreten, jeweils vier pro Altersgruppe konnten sich für Aachen qualifizieren. Den ganzen Vormittag über hatten sie sich mit Argumenten zu überzeugen versucht und ihre vorbereiteten Argumente und Strategien präsentiert. Dabei gehörte neben Fachkenntnis und rhetorischem Geschick auch ein selbstbewusstes Auftreten dazu, um in der Arena der Meinungen ein gutes Bild abzugeben. Eigenschaften, die den Schülern später im Berufsleben gut weiterhelfen können.

Dies sei auch ein Grund dafür, weshalb Hauptschulen sich an den Wettbewerben beteiligen sollten, betonte Rütten. Sein Nachfolger Schins gratulierte allen Teilnehmern, die sich für das Halbfinale qualifiziert hatten. In der ersten Altersklasse waren dies Tim Münster vom Erkelenzer Cusanus Gymnasium, Veronika Stockem vom St.-Leonhard-Gymnasium Aachen, Ajoscha Amels vom Inda-Gymnasium Aachen und Michelle Kämpfer vom Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz. In der zweiten Altersklasse konnten sich Raphael Roth vom Hückelhovener Gymnasium, Jona Krüger vom Heinsberger Kreisgymnasium, Cristina Schmitz vom Cusanus und Waldemar Schiffmann vom Erkelenzer Berufskolleg gegen die Mitbewerber durchsetzen.

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