„Jugend debattiert“: Verzicht auf Waffenexporte?

Von: koe
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Den Wettbewerb „Jugend debattiert“ am Berufskolleg in Erkelenz gewann Christoph Thiel (3. v. l.) vor Niklas Merten (2. v. r.), Waldemar Schiffmann (r.) und Steffen Grabert (l.). Es gratulierten: Wegbergs Bürgermeister Michael Stock (3. v. r.) als Schirmherr und Schulleiter Paul-Günther Threin (2. v. l.). Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Das Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz ist „Jugend-debattiert-Schule“ und nimmt auch in diesem Jahr wieder an diesem Wettbewerb teil. Vier Schüler hatten sich jetzt für die Endrunde auf Ebene des Berufskollegs qualifiziert und debattierten über die Frage: „Soll die Bundesrepublik Deutschland auf alle Waffenexporte verzichten?“

Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hatte Wegbergs Bürgermeister Michael Stock übernommen, der von Schulleiter Paul-Günther Threin willkommen geheißen wurde. In seinem Grußwort betonte der Schirmherr, das Thema reize zum kontroversen Diskutieren. Er habe die Schirmherrschaft gerne übernommen, schließlich sei es die erste in seiner Amtszeit, bei der es nicht regne.

Die vier Debattanten der Endrunde waren Christoph Thiel, Niklas Merten,Waldemar Schiffmann und Steffen Grabert. Von den Juroren der Endrunde wurde Thiel am besten bewertet. Er siegte vor Merten, Schiffmann und Grabert.

Ziel von „Jugend debattiert“ ist es, junge Menschen mit Möglichkeiten politischer Partizipation vertraut zu machen, damit sie sich mit ihrer Stimme in die Politik einbringen können. Das Berufskolleg, wo Dr. Ulrich Bilski für die Organisation des Wettbewerbs verantwortlich zeichnete, will seine Schülerinnen und Schüler zum Widerspruch gegen Konventionen im Denken ermuntern.

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