„Jugend debattiert“: Lobende Worte für gelebte Demokratie

Von: koe
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Sie debattierten am Berufskolleg Erkelenz: Marc Kahle (2. v. l.), Simon Kohnen (Mitte), Hamsa Börek (2. v. r.)und David Schulz (l.). Schirmherr Bernd Jansen (3. v. l.)überreichte mit Schulleiter Jan Pfülb (3. v. r.) die Urkunden. Rechts im Bild: Schulkoordinator Sascha Steiner. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. „Sollen die Bußgelder im Straßenverkehr in Abhängigkeit vom Einkommen gestaffelt werden?“ lautete im Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz die zu diskutierende Fragestellung beim schulinternen Wettbewerb „Jugend debattiert“, einem Projekt zur sprachlich-politischen Bildung an weiterführenden Schulen in Deutschland.

Vier junge Männer debattierten, dass es eine Freude war, ihnen zuzuhören. Diesen Eindruck gewann auch Bürgermeister Bernd Jansen aus Hückelhoven, der Schirmherr der Veranstaltung. „Was hier geschieht, ist gelebte Demokratie“, so der Bürgermeister. Sich mit Sachverstand mit Dingen kritisch auseinanderzusetzen, das habe er erlebt, so Jansen. Die vier Schüler des Berufskollegs waren in der Reihenfolge ihrer späteren Bewertung: Marc Kahle, Simon Kohnen, Hamza Börek und David Schulz. Am Ende der Debatte gab es von den Mitschülerinnen und Mitschülern viel Beifall für das Gebotene.

Zu Beginn hatte der Schulkoordinator für „Jugend debatiert“am Berufskolleg, Sascha Steiner, die Jurymitglieder vorgestellt und das Statement abgegeben: „Demokratie braucht Menschen, die aufstehen, ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen.“

Am Schülerwettbewerb „Jugend debattiert“ – getragen vom Schulministerium und der gemeinnützigen Hertie-Stiftung – beteiligen sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 130 Schulen. Es geht um aktuelle und gesellschaftskritische Themen.

Rede und Gegenrede

Im schulinternen Wettbewerb haben sich die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs in den letzten Jahren mit der Frage auseinander, ob es in Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1000 Euro für jedermann geben solle. Weiterhin haben sich die Teilnehmer kritisch mit der Rolle des Dopings im Leis-tungsport und den teilweise fragwürdigen Entwicklungen der sozialen Netzwerke wie Facebook auseinandergesetzt. Mit Rede und Gegenrede geben die Schülerinnen und Schüler ein Modell für die Willensbildung in der demokratischen Gesellschaft.

Zusammen mit Schulleiter Jan Pfülb überreichte Schirmherr Bernd Jansen die Urkunden an die vier Endrundenteilnehmer. Weiter geht es auf regionaler Ebene. Der Regionalverbundwettbewerb steht am 13. Februar im Kreisgymnasium Heinsberg an. Das Regionalfinale folgt am 21. Februar im Anne-Frank-Gymnasium Aachen.

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