Jubel um die Borussia-Stars Dante und Arango

Von: koe
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Zwei Borussia-Stars zu Gast be
Zwei Borussia-Stars zu Gast bei der Blauen Welle Heinsberg: Dante und Arango (r.) kamen zur Weihnachtsfeier des integrativen Fanclubs von der Lebenshilfe. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Ohrenbetäubender Jubel und eine riesige Begeisterung beherrschte die Szene in der Gaststätte Zum Alten Schlagbaum in Wegberg-Moorshoven. Dante und Arango vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach betraten das Lokal, in dem der integrative Fanclub Blaue Welle Heinsberg seine Weihnachtsfeier gestaltete.

Der Fanclub hatte sich 2008 bei der Lebenshilfe Heinsberg gegründet, zählt inzwischen etwa 110 Mitglieder mit und ohne Behinderung und fährt zu jedem Heimspiel von Borussia mit 40 bis 60 Mitgliedern. Jürgen Bock gründete damals den Verein und ist bis heute der „Motor”. Der Kontakt zur Borussia sei über die Jahre hinweg immer „intensiver geworden”, wusste er zu berichten. Und Borussia sei „uns „wohlgesonnen”, freute sich der Vorsitzende.

Bevor die großen Stars „einliefen”, konnten die Mitglieder der Blauen Welle schon Wolfgang Kleff begrüßen, Urgestein der Borussia und Torwartlegende. Kleff verstand es prächtig, die Stimmung noch anzuheizen, brachte den Lokalrivalen 1. FC Köln ins Spiel und wollte keine negativen Äußerungen über die Kölner hören: „Lasst die Kölner in Ruhe, die sechs Punkte brauchen wir.”

Dann musste sich „Otto”, wie Kleff bekanntlich auch genannt wird, erst einmal stärken. Es wurde weiter gewartet. Und dann war es so weit: In zwei Nobelkarossen reisten die Stars Arango und Dante an. Letzterer war vor zwei Jahren schon einmal bei einer Weihnachtsfeier der Blauen Welle dabei und fand damals die herzliche Aufnahme so beeindruckend, dass er wiederkommen wollte. Die Borussia-Stars mussten viele Hände schütteln, Autogramme schreiben, Interviews geben und für manches Foto posieren. Geduldig machten sie alles mit und fühlten sich sichtlich wohl mitten unter den Fans von der Lebenshilfe. Für diese wiederum war der Besuch ein Erlebnis der besonderen Art, das sie lange nicht vergessen werden.

Und dann dröhnte schon wieder das Vereinslied durch den Saal. Und schon wieder hieß es: „Borussia ... unser Verein”.
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