Kreis Heinsberg - JU-Kreisvorstand will Projekte entwickeln

JU-Kreisvorstand will Projekte entwickeln

Von: mabie
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Vorsitzender Henrik Bischkopf (l.) begrüßte zur Kreisversammlung der Jungen Union den CDU-Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers. Foto: Markus Bienwald

Kreis Heinsberg. 14 Monate gleich 14 Vorstandssitzungen: „Das ist schon ein beeindruckendes Arbeitspensum, das wir uns auferlegt haben“, sagte Vorsitzender Henrik Bischkopf bei der Kreisversammlung der Jungen Union (JU) im Übach-Palenberger Hotel Weydenhof.

Dabei waren es nicht nur parteiinterne Veranstaltungen oder die unterstützende Arbeit beispielsweise für den CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Norbert Reyans und die Europaabgeordnete Sabine Verheyen, die in den letzten Monaten die JU im Kreis Heinsberg bewegt haben. Auch intern will der JU-Kreisvorstand mit frischen Ideen im neuen Jahr weitermachen. Nach einem leichten Rückgang bei der Mitgliederzahl, die Ende 2013 noch 793 betragen hatte, vermeldete der Vorsitzende eine „steigende Tendenz“ bei aktuell 785 Mitgliedern.

„Im Dezember und Januar wird der geschäftsführende Vorstand noch Projekte fürs nächste Jahr entwickeln, die dann in der Januarsitzung präsentiert werden“, sagte Bischkopf zu. Die Neuwahlen sollen im kommenden Mai stattfinden. Satzungsänderungen wurden bei der Kreisversammlung auch verabschiedet. „Zukünftig werden unsere Kreisversammlungen Vollversammlungen sein“, so Bichkopf.

Das Delegiertensystem wurde abgeschafft. Damit soll es für jedes Mitglied möglich werden, direkt und aktiv an einer Kreisversammlung mitzuarbeiten und sich zum Beispiel auch bei der Wahl des Kreisvorstandes aufstellen zu lassen. Dazu wurde der Kreisvorstand vergrößert: Neben fünf Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes und zehn Beisitzern, vorgeschlagen von jeweils einem der zehn im Kreisverband vertretenen Stadt- und Gemeindeverbände, werden auf einer „freien Liste“ acht zusätzliche Beisitzer gewählt. „Unser CDU-Kreisverband verfährt genauso, und wir erhoffen uns dadurch, dass mehr Mitglieder die Chance zur Teilnahme am aktiven politischen Geschäft bekommen“, schloss Bischkopf.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers aus Heinsberg berichtete den 35 Teilnehmern bei seinem Referat vor allem aus Themen der Bundespolitik. Oellers verwies auf den ohne neue Schulden auskommenden Bundeshaushalt 2015 und auf hohe Steuereinnahmen, die auch bei den Menschen ankämen. „Es wird nicht an allen Ecken und Kanten gespart“, so Oellers mit Blick auf Investitionen in Bildung, Verkehr und Infrastruktur. „Aber auch die Landesparlamente müssen sich künftig Mühe geben, um ausgeglichene Haushalte vorzulegen“, mahnte Oellers. Entlastungen durch Aufgabenverlagerung auf den Bund sah er beispielsweise bei der Grundsicherung im Alter, aber auch im Bereich der Leistungen für asylsuchende Menschen entlaste der Bund die Kommunen.

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