Kreis Heinsberg - Janusz-Korczak-Schule: „Das wird noch etwas dauern“

Janusz-Korczak-Schule: „Das wird noch etwas dauern“

Von: disch
Letzte Aktualisierung:

Kreis Heinsberg. Die Kreisverwaltung arbeitet intensiv daran, für eine eventuelle Fortführung der ­Janusz-Korczak-Schule, der Förderschule des Kreises mit dem Schwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung, eine optimale Lösung zu finden.

Dies machte Dezernent Franz Josef Dahlmanns am Donnerstagabend im Schulausschuss des Kreises deutlich, der diesmal im Geilenkirchener Berufskolleg Ernährung – Sozialwesen – Technik tagte. Dahlmanns betonte aber auch: „Das wird noch etwas dauern!“ Der Applaus der zahlreichen Zuhörer war ihm trotzdem sicher.

Nach dem Regierungswechsel in Düsseldorf und den ersten Weichenstellungen auf Landesebene für den Erhalt von Förderschulen hatten CDU und FDP im September im Kreisausschuss einen Prüfauftrag an die Verwaltung durchgesetzt. Erklärte Zielsetzung ist die Fortführung der Schule. Sie sollte eigentlich auslaufen, zum Schuljahresende 2019/2020 aufgelöst werden. Dies hatte der Kreistag 2014 beschlossen – auf Basis der Mindestgrößenverordnung des Landes, die inzwischen ausgesetzt worden ist.

Jetzt müsste zur Fortführung der Schule ein förmlicher Beschluss zur Neuerrichtung gefasst werden, der von der Oberen Schulaufsicht (Bezirksregierung Köln) zu genehmigen wäre. Diese Genehmigung solle „unter erleichterten Maßstäben“ erfolgen, hatte die Verwaltung in Erfahrung gebracht. Aktuell werden an der Schule, an der es seit einigen Jahren keine Neuaufnahmen mehr gegeben hat, noch 43 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Seit der Kreisausschusssitzung hat die Kreisverwaltung das Thema im Arbeitskreis Schulentwick­lungsplanung und mit der Bezirksregierung erörtert. Der Schulentwicklungsplaner soll nun untersuchen, wie sich eine eventuelle Weiterführung auswirken würde: auf die Janusz-Korczak-Schule, die anderen Förderschulen und die Schulen des gemeinsamen Lernens.

Zur Gebäudefrage erklärte Dahlmanns, der Mietvertrag für das Schulgebäude in Hünshoven sei von der Stadt Geilenkirchen zum Schuljahresende 2017/2018 definitiv gekündigt worden. Es sei ein erstes Gespräch mit der Stadt Heinsberg geführt worden: Im Blick: ein ehemaliges Gebäude der Sonnenscheinschule an der Westpromenade. „Es ist aber noch keine Entscheidung gefallen, so Dahlmanns. Viele weitere Überlegungen seien noch anzustellen. Die Gespräche seien erst am Anfang.Die Verwaltung sei bemüht, möglichst zügig zu Beschlussvorschlägen zu kommen.

Ziel sei eine Lösung im Konsens mit allen beteiligten Akteuren. Turnusmäßig würde der Schulausschuss wieder im frühen Frühjahr tagen. Dahlmanns wagte aber die Prognose, dass der Schulausschuss bereits vorher – in einer „außerturnusmäßigen Sitzung“, wollte er das Wort „Sondersitzung“ bewusst vermeiden – mit dem Thema befasst werde.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert