Kreis Heinsberg - Jahresbericht des Kreissportbundes: „Chance für Neuanfang“

Jahresbericht des Kreissportbundes: „Chance für Neuanfang“

Von: disch
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Der Vorsitzende bei der Versammlung im Geilenkirchener Berufskolleg: Ronnie Goertz steht an der Spitze des 283 Mitgliedsvereine zählenden Kreissportbundes Heinsberg. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. Im Jahresbericht des Vorstandes vom Kreissportbund Heinsberg, der zur Mitgliederversammlung vorgelegt worden ist, hat der Vorsitzende Ronnie ­Goertz erstmals personelle Turbulenzen beim KSB öffentlich thematisiert.

Im letzten Quartal des Jahres 2016 habe es einige Personalveränderungen gegeben, so ist seinem Bericht zu entnehmen. Dabei sei das Arbeitsverhältnis mit einer langjährigen Mitarbeiterin zum 31. März 2017 mit einer Freistellung ab 30. September 2016 beendet worden. In den darauffolgenden 14 Tagen seien dem KSB-Vorstand Kündigungen von insgesamt drei Angestellten zum 15. beziehungsweise zum 30. November 2016 übergeben worden.

„In der Summe bedeutete dies für den Kreissportbund einen schwerwiegenden personellen Einschnitt, zumal uns dieser in der finalen Planungsphase für das Jahr 2017 traf“, so Goertz im Rückblick. In den folgenden Wochen seien Gespräche zur Neubesetzung der vakanten Stellen geführt worden, die bis zum Jahresende für alle Stellen erfolgreich abgeschlossen worden seien.

Aktuell sei die Stelle für die Leitung der Geschäftsstelle des KSB neu ausgeschrieben worden. Diese Stelle könne in Kürze neu besetzt werden. Zurzeit werde die Geschäftsstellenleitung von Anouk Reichardt wahrgenommen, die im Laufe des Monats Mai in den Mutterschutz eintrete und nach der Geburt ihres dritten Kindes auf eigenen Wunsch nicht mehr in dieser Funktion für den KSB tätig sein werde.

„Wir sind davon überzeugt, mit unseren Neueinstellungen ein motiviertes und engagiertes Team gefunden zu haben, mit dem wir die Zukunft des Kreissportbundes erfolgreich gestalten werden“, so Goertz weiter. „Wir sehen diese Veränderung als Chance für einen Neuanfang und werden unsere Arbeit der letzten Jahre in einem zukunftsorientierten Prozess überprüfen und die Arbeitsbereiche neu ausrichten.“

Bei allem Engagement würden aber auch die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zeit zur Einarbeitung und zur inhaltlichen Gestaltung ihrer neu übernommenen Arbeitsbereiche benötigen. Goertz bat die Vereinsvertreter, ihnen diese Zeit einzuräumen und sie in ihrer Arbeit zur Weiterentwicklung des organisierten Sports im Kreis Heinsberg als gemeinsames Ziel so gut es geht zu unterstützen.

„Bei den zukünftigen Zielsetzungen unserer strategischen Arbeit werden wir uns insbesondere auf eine Kernaussage aus unserem Leitbild zurückbesinnen“, kündigte der KSB-Vorsitzende an und zitierte aus dem Leitbild: „Schaffung von Rahmenbedingungen, damit möglichst viele Menschen im Kreis Heinsberg mit Spaß und unter zeitgemäßen Bedingungen, Sport im Verein treiben können.“ Förderung und Unterstützung der Sportvereine zur Sicherung von deren Zukunftsfähigkeit sollen dabei laut Goertz im Mittelpunkt des Handels in den einzelnen Programmen stehen.

Es habe Anlässe gegeben, „die uns zu dem Handeln bewegt haben“, sagte Goertz mit Blick auf die erste Kündigung; inhaltlich könne er mehr nicht dazu sagen. Die Folgeentscheidungen anderer Mitarbeiter „mussten wir so akzeptieren“. Bei der KSB-Versammlung im Geilenkirchener Berufskolleg, bei der nur 27 von 283 Mitgliedsvereinen vertreten waren, gab es keinerlei Nachfragen zu diesem Thema. Dem Vorstand wurde an diesem Abend auch einstimmig Entlastung erteilt.

Die KSB-Fachkräfte

Berit Baumeister, Fachkraft für das Programm „NRW bewegt seine Kinder!“, kündigte weitere Umsetzungen des Projekts „Mathe schützt nicht vor Ertrinken!“ zur Senkung der Nichtschwimmerquote unter Grundschülern an. Unter dem Titel „Kids in Action“ soll es aktive Sportinformationstage in Kommunen mit Präsentationen lokaler Sportvereine geben. Ein Sporthelferforum ist wieder am 27. September in Erkelenz geplant.

Beate Wassenberg-Schüren, Fachkraft für die Programme „Bewegt gesund bleiben in NRW!“ und „Bewegt älter werden in NRW!“ rückte die Umsetzung des Förderprojekts „Altersgerechte Quartiersentwicklung“, die zunächst in Geilenkirchen-Bauchem vorgesehen ist, in den Blickpunkt. Aber auch an einen kommunalen Sportwegweiser, der insbesondere auch den Gesundheitssport berücksichtigt, wird gedacht.

Dieter Bransch, Fachkraft für das Programm „Integration durch Sport“, hat das Motto „Menschen sportlich zusammenbringen“ gewählt. Er sieht sich als Bindeglied, Koordinator und Moderator zwischen dem organisierten Sport und kommunalen Verwaltungen, Migrantenselbstorganisationen und Einrichtungen der Integrationsarbeit. Bestehende Aktivitäten sollen unterstützt, neue mit Rat und Tat begleitet werden.

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