Kreis Heinsberg - Jago-Ansiedlung ein Beleg für „Spitze im Westen“

Jago-Ansiedlung ein Beleg für „Spitze im Westen“

Von: disch
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Blick auf den Industriepark Rurtal: Dort soll das neue Logistikzentrum der Jago AG entstehen. Foto: Stadt Hückelhoven

Kreis Heinsberg. Die Nachricht, dass der Internet-Versandhändler Jago AG sein neues Logistikzentrum im interkommunalen Industriepark Rurtal (Hückelhoven/Wassenberg) etablieren und dabei mittelfristig bis zu 800 Arbeitsplätze schaffen will, hat natürlich auch bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) große Freude ausgelöst.

Sie sieht die Jago-Entscheidung als Beleg für das von der WFG ausgegebene Motto „Spitze im Westen“.

Der zum Monatsende in den Ruhestand tretende WFG-Geschäftsführer Dr. Joachim Steiner erklärte: „In den jüngeren Statistiken hält der Kreis Heinsberg den Spitzenplatz in Nordrhein-Westfalen, was die Wirtschaftsdynamik angeht: Wir haben die höchsten Zuwachsraten bei Beschäftigungsentwicklung und industriellen Investitionen. Ich freue mich außerordentlich, dass wir heute gemeinsam mit den Städten Hückelhoven und Wassenberg einen Ansiedlungserfolg dieser Dimension bekanntgeben und damit ein deutliches Zeichen dafür setzen können, dass es mit dieser Dynamik weitergehen wird.“

Steiner wertete die Investitionsentscheidung auch als Beleg für die Qualitäten des Standortes Kreis Heinsberg, die man seit Jahren durchaus selbstbewusst unter dem Motto „Spitze im Westen“ vermarkte. „Neben der Verfügbarkeit der für ein solches Logistik-Großprojekt geeigneten Grundstücksfläche war es nicht zuletzt auch die Tatsache, dass man mit dem Hafen im benachbarten Born an der Maas eine attraktive Alternative zur Anbindung an die Seehäfen in Rotterdam und Antwerpen aufzeigen konnte, mit der man in den entscheidenden ersten Gesprächen punkten konnte.“

Beispielhafte Zusammenarbeit

Schließlich stellte Steiner auch die Zusammenarbeit zwischen der WFG und ihren kommunalen Partnern und Kollegen als beispielhaft heraus: „Hinter diesem Ansiedlungserfolg steckt mehr als ein Jahr intensive Arbeit, bei der alle Beteiligten einen außerordentlich guten Job gemacht haben und darüber hinaus sehr gut zusammengearbeitet haben. Ich bedanke mich beim Team der WFG, aber auch bei allen anderen Beteiligten für diese professionelle Kooperation im Sinne des gemeinsamen Zieles.“

Der Hückelhovener Bürgermeister Bernd Jansen hatte bei seinem Dank an alle Projektteilnehmer für die stets fairen, angenehmen und konstruktiven Verhandlungsrunden während der Ansiedlungsphase auch die Rolle der WFG und von Steiner herausgestellt, dessen Team es verstanden habe, „Hückelhoven ins Spiel zu bringen und das Anfangsinteresse der Standortsuchenden auf den Industriepark Rurtal zu lenken“.

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