Ist Schwimmbad überhaupt noch finanzierbar?

Von: hewi
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Erkelenz. Das geplante Schwimmbad mit oder ohne Freibad beschäftigt die Erkelenzer Politik weiter. Spätestens seit der offen ausgesprochenen Befürchtung, dass für das kommende Jahr weniger Einnahmen zur Verfügung stehen, ist der Neubau des Schwimmbades in den Augen einiger Ratspolitiker wieder in weite Ferne gerückt.

Nun forderte die Fraktion der Bürgerpartei um Karl-Heinz Frings Bürgermeister Peter Jansen auf, konkrete Zahlen zu nennen. Dieser hatte angekündigt, dass er „Einnahmeeinbußen in Millionenhöhe” erwarte. Vor diesem Hintergrund will die Bürgerpartei wissen, wie es weiterhin um das geplante Schwimmbad bestellt sei, das sie schon im Wahlkampf zum Thema gemacht hatte.

Dringendste Frage sei, ob der Neubau mit angeschlossenem Freibad, wie er vom Rat beschlossen worden war, überhaupt noch finanzierbar sei oder ob Abstriche in der Ausführung zu erwarten seien. Die Bürgerpartei fragt offen, ob es in der beschriebenen, nicht gerade rosigen finanziellen Situation nicht sinnvoll sei, das ganze Vorhaben noch einmal zu überdenken.

Auch das schlimmste Szenario wird nicht ausgelassen: „Welchen Einfluss hätte eine nicht auszuschließende Haushaltssperre auf das geplante Bauvorhaben?” Mit den Sorgen um die Zukunft steht Erkelenz nicht alleine da, denn auch anderen Kommunen im Kreis, zum Beispiel in Hückelhoven, drohen Mindereinnahmen im kommenden Jahr.

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