Internationaler Militärwettkampf im Beecker Wald

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Kreis Heinsberg. Der mittlerweile 33. Internationale Mönchengladbacher Militärwettkampf (IMM), der am Samstag ausgetragen wird, berührt diesmal auch den Kreis Heinsberg.

Dabei starten 24 starke Teams. Nach Nationen auseinanderzuhalten sind sie allerdings kaum und im Gebiet bei Rheindahlen und Wegberg auch nur schwer zu erkennen, die insgesamt 120 Wettkämpfer aus sieben Nationen. Sie tragen nämlich ihre Tarnuniformen, wenn sie unterwegs sind. Es geht um den großen Siegerteller von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Köpfchen, Kraft und Kondition werden an 14 Stationen vom Schlauchboot-Rennen über Erste Hilfe bis hin zur Uniformenerkennung gleichermaßen gefordert. Viele Wettkämpfer kommen als „Stammgäste“ bereits seit Jahrzehnten nach Mönchengladbach.

Der IMM gilt als Treffen der Nationen: Teilnehmer aus 21 Staaten waren bisher dabei, darunter sogar aus Neuseeland und der Mongolei. Im vergangenen Jahr siegte die Polizei aus Hessen. Der Oberleutnant der Reserve, Markus Stops (36), ist der neue Leitende des IMM. Im Zivilberuf ist er Produktionsleiter in einem mittelständigen Unternehmen für Stromversorgungssysteme.

Ursula von der Leyen lobt die Veranstalter, Mitglieder der Reservistenverbands-Kreisgruppe Niederrhein unter dem Befehl des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen der Bundeswehr: „Dass Nato-Partner zusammenarbeiten und voneinander lernen, ist heute wichtiger denn je“, schreibt die Ministerin in ihrem Grußwort.

Ob der Nato-Oberkommandierende, der amerikanische General Philip Breedlove, der Befehlshaber der britischen Streitkräfte in Deutschland, Brigadier Ian Bell, oder der Repräsentant der Bundeswehr in NRW, Brigadegeneral Peter Gorgels, sie alle begrüßen es, dass der IMM jedes Jahr mehr als zehn Nationen am Niederrhein zusammenführt.

„Der IMM hat seinen Ruf als angesehene Plattform von Professionalität, Sportsgeist und Freundschaft zu recht verdient“, so Breedlove. „Dieser Wettkampf leistet wieder einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung unserer Allianz und der Kameradschaft unter uns Alliierten und unseren Partnern.“

Schwerpunktstationen sind unter anderem das Schlauchbootfahren und die Hindernisbahn des Technischen Hilfswerks sowie eine Infanterieaufgabe im Beecker Wald, die von der Reservistenkameradschaft Merbeck geleitet wird. Der harte Wettkampf sei keineswegs reine Männersache, betont Stops. „Traditionell werden auch Teilnehmerinnen aus Großbritannien und Deutschland erwartet.“

Der IMM wird vom Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz, den britischen Streitkräften und vielen ehrenamtlichen zivilen Helfern unterstützt. Zuschauer sind wie immer willkommen, ob im Beecker Wald, am Eichhofweiher südlich des ehemaligen JHQ, an der Hehner Landwehr oder auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks an der Lilienthalstraße in Holt.

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