Interkulturelle Woche steht vor der Tür

Von: hewi
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Kreis Heinsberg. Die dritte Interkulturelle Woche steht vor der Tür. Und mit ihr auch eine Menge Arbeit für Josef Schmitz und sein Team. Eine ganze Reihe von Veranstaltungen und Aktionen steht vom 21. bis 27. September auf dem Terminkalender – unter der Devise: „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern.“ So lautet das bundesweite Motto.

Der Hückelhovener Bürgermeister Bernd Jansen betonte bei der Präsentation des Programms, dass das praktische Kennenlernen und gemeinsame Feiern die richtigen Schritte seien. „Die Phase des Abtastens liegt hinter uns“, betonte er. „Die Blockaden im Kopf sind überwunden.“ Man verstehe sich als große Familie in Hückelhoven.

Das Programm der Interkulturellen Woche beginnt am Sonntag, 21. September, um 15 Uhr mit einer interreligiösen Andacht auf dem Vorplatz des Übergangswohnheims an der Schaufenberger Straße in Millich. Beim Abend der Kulturen, mit dem es am Montag in der Aula weitergeht, kann sich Hückelhoven in seiner kulturellen Vielfalt präsentieren. Neben einer tamilischen Tanzgruppe und dem russischen Frauenchor Rjabinuschka warten ab 19 Uhr weitere Programmbeiträge auf die Besucher.

Die Organisatoren haben auch darauf geachtet, dass alle Generationen zu Wort kommen. Birgit Fluhr-Leithoff vom Hückelhovener Gymnasium erklärte, dass gerade die jungen Menschen neue Aspekte in die Auseinandersetzung mit dem Thema Integration brächten. So werden Fünftklässler ihres Gymnasiums ihre ganz eigenen Sichtweisen auf Tradition, Integration und Anderssein vorstellen.

„Deine Sprache – meine Sprache – unser Buch“ lautet das Motto der zweisprachigen Bilderbuchstunden, die in Geilenkirchens Stadtbücherei am Mittwoch (Deutsch-Russisch), Donnerstag (Deutsch-Türkisch) und Freitag (Deutsch-Tamil), jeweils um 16 Uhr, stattfinden. Am Samstag, 27. September, lädt das Gymnasium Hückelhoven zur Abschlussveranstaltung unter dem Titel „Berge kümme nit zusamme, aber Mensche“ ein.

Der Dank der Organisatoren galt – neben den ehrenamtlichen Mitarbeitern – auch der Stadt. „Die Vernetzung breitet sich aus und erfasst immer neue Gruppen und Institutionen“, betonte Fluhr-Leithoff. Die Stadt habe das Projekt mit einem „komfortablen finanziellen Polster“ ausgestattet. Dies ermögliche auch die Vielfalt des Angebotes, das auch von Sponsoren mitgetragen wird. Die Schirmherrschaft hat wieder Landrat Stephan Pusch übernommen.

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