Interkulturelle Woche: Fußballturnier für ein friedliches Miteinander

Von: koe
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Im Rahmen der Interkulturellen Woche fand im Hückelhovener Glück-Auf-Stadion ein „Antirassistisches Fußballturnier“ statt. Unter anderem traf das gastgebende Hückelhovener Gymnasium (orangefarbene Trikots) auf die Betty-Reis-Gesamtschule aus Wassenberg. Foto: Koenigs
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Klare Ansage: Auf Transparenten taten die Schüler ihre Meinung kund. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Insgesamt fünf Schulen aus dem Kreisgebiet beteiligten sich im Rahmen der Interkulturellen Woche an einem „Antirassistischen Fußballturnier“, das jetzt im Glück-Auf-Stadion in Hückelhoven stattfand.

 Bei den teilnehmenden Schulen handelte es sich um das Gymnasium aus Hückelhoven, das unter der Regie von Christine Wolf als Veranstalter auftrat, das Wirtschaftsberufskolleg aus Geilenkirchen, die Betty-Reis-Gesamtschule aus Wassenberg, die Realschule aus Ratheim und das Carolus-Magnus-Gymnasium aus Übach-Palenberg.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatte Christine Wolff auf dem Vernetzungstreffen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ um die Verwirklichung ihrer Idee zu einem „Antirassistischen Fußballturnier“ geworben. Auf Transparenten wie „Gymnasium Hückelhoven – Kein Bock auf Nazis“ oder „Refugees welcome“ wurde die Grundidee des Turniers verdeutlicht.

Dabei gehen die Verantwortlichen davon aus, dass viel zu oft mit Rassismus Politik gemacht und versucht werde, fremdenfeindliche Sichtweisen gesellschaftskonform zu verankern. Deshalb sei es wichtig, mit einem antirassistischen Fußballturnier ein Zeichen für ein friedliches Miteinander zu setzen, ohne dass Herkunft, Religion oder Geschlecht dabei eine Rolle spielen.

Bei dem Turnier standen Spaß, Kreativität, Fairplay und der Austausch untereinander im Vordergrund. Bei den teilnehmenden Mannschaften handelte es sich um buntgemischte Teams von männlichen und weiblichen Teilnehmern der Jahrgangsstufen 8 bis 13.

Zusätzlich zum Turnier arrangierten die Hückelhovener Gymnasiasten noch ein Rahmenprogramm mit Informationsständen zum Thema Rassismus sowie weitere gemeinschaftliche Aktionen.

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