Indien-Hilfswerk hilft seit 35 Jahren

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Die bisherigen Anstrengungen d
Die bisherigen Anstrengungen des Indien-Hilfswerks können sich sehen lassen: Auch in den kommenden 35 Jahren sollen Prokjekte vor Ort in Krankenhäusern und Wohnheimen unterstützt werden.

Heinsberg-Horst. In diesem Monat wird das Indien-Hilfswerk 35 Jahre alt. Grund genug, auf die derzeitige Vereinssituation zu schauen. Eine der häufig gestellten Fragen an die ehrenamtlichen Mitarbeiter lautet: „Warum setzen Sie sich gerade für behinderte Kinder in Indien ein?”

Sie antworten, dass das Menschenbild sich durch die Behindertenarbeit in Deutschland verändert hat. Das Gleiche geschieht in Indien. Behinderte sind Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Talenten und Fähigkeiten und in ihrer Verschiedenheit einfach liebenswert.

Das Indien-Hilfswerk unterstützt Projekte, indem es hilft, Frühförderstellen, Schulen, Werkstätten und Unterkünfte zu schaffen, pädagogisches Fachpersonal anzustellen, orthopädische Mittel bereitzustellen, auf Berufe vorzubereiten, Operationen zu ermöglichen, Workshops durchzuführen, das Menschenbild durch die Arbeit mit Behinderten in Indien zu verändern.

Die bisherigen Anstrengungen können sich sehen lassen. Es gibt zurzeit drei Behinderteneinrichtungen: das Life-Help-Center in Chennai (früher Madras), das Zentrum in Cuddalore und das in Srinagar/Kashmir, ein Krankenhaus in der Nähe von Darjeeling, ein Aidsprojekt in Mahaballipuram und ein Altenheim auf dem Land, 40 Kilometer entfernt von Chennai. Alle diese Institutionen erfuhren und erfahren teilweise immer noch finanzielle und ideelle Unterstützung durch das IHW.

Geld für Operationssaal

Zurzeit bittet das Krankenhaus bei Darjeeling das Indien-Hilfswerk, bei der technischen Ausstattung des Operationssaals mitzuwirken. Die Kosten belaufen sich auf etwa 27.000 Euro. Ein Pater aus Maharashtra benötigt 10.000 Euro, um ein Wohnheim für 50 Behinderte ausstatten zu können. Das Behindertenzentrum in Kashmir bittet um 12.000 Euro, um laufende Kosten decken zu können. Das IHW wird alle Hebel in Bewegung setzen, um diese Hilfen zu gewähren.

Über Zuwendungen von Freunden, Gönnern, Sponsoren, Stiftungen würden sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins freuen.

Jedem Spender wird versichert, dass die zur Verfügung gestellten Mittel ungekürzt den Projekten zugute kommen.

Aus Anlass seines 35-jährigen Bestehens dankt das Indien-Hilfswerk allen Menschen, die in all diesen Jahren mit finanzieller Unterstützung und sehr viel Engagement mitgeholfen haben, eine langfristige und nachhaltige Entwicklung der Behindertenprojekte vor Ort in Indien in die Tat umzusetzen.

Projekte mit Spenden unterstützen

Wer einen Beitrag für die genannten Projekte leisten möchte, wird um eine Spende auf das Konto des Indien-Hilfswerks Nr. 7063464 bei der Kreissparkasse Heinsberg, BLZ 31251220, gebeten. Gerne wird hierfür eine Spendenbescheinigung ausgestellt.
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