Selfkant-Isenbruch - In Isenbruch weht ein Hauch von Hollywood

In Isenbruch weht ein Hauch von Hollywood

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Warten auf den großen Einzug ins Festzelt: Das Königspaar Jochen und Brigitte Jansen findet es bequem im Klump der „Klumpania Isenbrook”. Foto: agsb

Selfkant-Isenbruch. Die Isenbrucher Sommerkirmes schreibt stets Geschichte. Mit Wehmut musste der Vorstand in diesem Jahr zusammen mit Vertretern der Gastbruderschaften aus Havert und Schalbruch beschließen, dass es absolut keinen Sinn macht durch den teilweise heftigen Dauerregen zu marschieren.

So verkündete Isenbruchs Schützenpräsident Hans Meures am Königshaus Jansen, dass der Zug regelrecht ins Wasser gefallen sei. Die Majestäten Jochen und Brigitte Jansen stimmten dem zu.

Vom Spielmannszug und einigen Schützenoffizieren wurde das Königspaar abgeholt und auf direkten Weg zum Festzelt begleitet. Dort hatten sich die Gastvereine aufgestellt, das Isenbrucher Königspaar stand bei der folgenden Zeremonie im Mittelpunkt.

Die Spielmannszüge aus Isenbruch, Havert und Schalbruch sowie der Instrumentalverein Schalbruch spielten auf, der Sonntag hatte trotz Ausfall des Festzuges seinen Höhepunkt.

Ein weiteres Highlight war die Auftaktveranstaltung der Isenbrucher Kirmestage mit der T.S.D.-Party am Samstagabend. Der Besuch war wie immer bestens, eine Region präsentierte sich in Partystimmung. „Es war voll, aber auch laut”, blickten einige Isenbrucher am Sonntag zurück.

Die Isenbrucher Klumpania zog vom Martin-Busch-Haus in Isenbruch zum Königshaus. Auf Klumpen ging es traditionell los. Plötzlich musste die Klumpania ausweichen: ein Wohnwagen stand mitten auf der Straße und die Insassen schauten dem seelenruhig Spektakel zu.

Vor dem Königshaus warteten schon das Königspaar auf Klumpen - am Montagmorgen sind alle im Ort auf Klumpen unterwegs. Die „Klumpania” war sozusagen auf Hollywood-Trip: Die Klumpen waren teilweise mit Filmstreifen oder mit Sternen beklebt.

Die „Klumpania” hatte sich selbst quasi als A-Team den ersten Stern im Isenbrucher „Walk of Fame” gegeben. „Die Idee ist: wir machen nun einen „Königs-Walk-of-Fame vor dem Schöttehus”, erklärte Martin Busch. Als Chef der „Klumpania Isenbrook” begrüßte der am Königshaus die Majestäten und bat im „großen Klump” Platz zu nehmen.

Am Königshaus hatten sich viele Dorfbewohner und Kirmesgäste - natürlich auf Klumpen - eingefunden und begleiteten die „Klumpania” und das Königspaar zum Festzelt. Hier wurde ein zünftiger Klumpeball mit Gästen aus Nah und Fern gefeiert - der Isenbrucher Klumpeball steht bei vielen Kirmesfreunden im Terminkalender.

Am Abend folgte zum Abschluss der Kirmestage der Königsball, nicht nur der Königswalzer war hier ein Höhepunkt. Der wurde dann nicht auf Klumpen aufs Parkett gelegt.
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