Erkelenz - Im zehnten Jahr die längste Tour aller Zeiten

Im zehnten Jahr die längste Tour aller Zeiten

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Die Tour de Jumelage kann auch große Plackerei sein. Bei Nässe und Bergfahrt sehnt sich so mancher nach Sonnenschein und Rückenwind. Aber trotzdem: Spaß macht es allen, schon seit zehn Jahren. Foto: Lehmkuhl

Erkelenz. Vor knapp zehn Jahren ist es eine Idee gewesen: eine Fahrt auf Rennrädern von Erkelenz nach St. James aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft. Die Idee wurde in die Tat umgesetzt, die Tour de Jumelage war geboren.

Nach einem Erholungstag in St. James steht am Sonntag, 28. Juni, die Rückreise an. Insgesamt summieren sich die Etappen auf etwa 1040 Kilometer.

Und es sollte nicht nur eine Radtour sein, sie sollte auch Symbolik beinhalten: Neben dem Einstehen für die Partnerschaft sollte auch Partnern geholfen werden, die die Hilfe anderer benötigen. Damit wurde die Tour de Jumelage auch zu einer Sponsortour und Werbefahrt für das Erkelenzer Hospiz.

Inzwischen ist aus der Idee fast schon eine Tradition geworden. In diesem Jahr gibt es die zehnte Tour de Jumelage. Auch dabei werden wieder wie in den Vorjahren Spenden für das Hospiz gesammelt. Bisher konnten in den neun Touren rund 120.000 Euro eingefahren werden. Dabei ist besonders das Engagement der Pestalozzischule und der Realschule Erkelenz hervorzuheben, aber auch vieler anderer Förderer, die schon seit vielen Jahren mit Sammelaktionen die Hobbysportler, die für einen guten Zweck fahren, unterstützen.

In diesem Jahr geht es bereits zum dritten Mal nach St. James, wo das 35-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft gefeiert wird. Zum zehnten Geburtstag findet eine besondere Tour statt: Sie ist mit rund 1040 Kilometern die längste, die es je gegeben hat.

Sie beginnt am Samstag, 20. Juni. Von Erkelenz werden sich rund 20 Rennradfahrer in Begleitung von vier Fahrzeugen auf den Weg gen Westen machen. Die erste Etappe führt sie bis nach Hazé in den Ardennen über eine Entfernung von 136 Kilometer. Am Sonntag geht es weiter über 154 Kilometer nach Brüssel. Die dritte Etappe am Montag nach Ypern ist 161 Kilometer lang. Nach St. Valery-sur-Somme sind es am Dienstag 145 Kilometer. Die Etappe nach Fecamp über 140 Kilometer am Mittwoch ist fast identisch mit der Strecke, die vor fünf Jahren gefahren wurde. Am Donnerstag müssen auf dem Weg nach Courseulles-sur Mer 150 Kilometer zurückgelegt werden. Am Freitag warten dann noch 156 Kilometer auf die Rennradfahrer, bis das Ziel St.James erreicht ist.
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