Im Mercedes auf des Vaters Spuren

Von: güpa
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Im seinem Büro verwahrt Kenneth Heyer eine Anzahl von Rennsportmodellen. Die Originalfahrzeuge pilotierte der Wegberger im Verlaufe seiner motorsportlichen Aktivitäten. In diesem Jahr ist Heyer in einem 600 PS starken Mercedes SLS AMG GT unterwegs. Foto: Günter Passage

Wegberg. Nach Einsätzen in unterschiedlichen Junioren-Auswahl-Mannschaften, bis zur Lehrgängen bei der U15 und U17 Juniorenauswahl des Deutschen Fußball-Bundes, war für den jugendlichen Kenneth Heyer eine erfolgreiche Fußball Karriere fast schon vorprogrammiert.

„Irgendetwas hatte mir zu dieser Zeit nicht gepasst, sodass ich spontan die Fußballschuhe an den Nagel hing und mich für den Cartsport interessierte”, blickt der inzwischen 31-jährige auf diese Zeit zurück.

Wer nun geglaubt hat, Heyers Vater Hans, eine Legende im Rennsport, würde die Aktivitäten seines Sohnes unterstützen, hatte sich getäuscht: „Meinem Vater war es überhaupt nicht recht, dass ich mich für den Cartsport, den ich ein wenig als Augleich zu meinem Beruf betreiben wollte, entschieden hatte”, erinnert sich Kenneth Heyer an seine ersten Gehversuche in dieser Sportart.

Erst Jahre später, als Hans Heyer erkannte, dass sein Filius sich ernsthaft und professionell mit dem Motorsport auseinander setzte, unterstützte Vater Hans die Bemühungen seines Sohnes. Nach seinem Engagement im Cartsport begann 2004, in der Seat Leon-Supercopa, die eigentliche Motorsport-Karriere des Kenneth Heyer.

In der Folgezeit bewegte Heyer in diversen Rennsportklassen, überwiegend einen Seat Leon. 2007 pilotierte der Wegberger bei der ADAC-Masters und der Belgischen Masters, wie auch bei verschiedenen Langstreckenrennen eine „Dodge Viper”. Seither ist Heyer in der ADAC-GT, wie auch in der FIA-GT, in dieser Klasse unterwegs und bestritt mit seinen Teamgefährten immer wieder Langstrecken- und 24-Stunden-Rennen.

In diesem Jahr nun erhielt er einen Mercedes-Werksvertrag, der eine Laufzeit von zunächst zwei Jahren beinhaltet.
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