Im Klosterhof Wege in andere Welt gezeigt

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Wegberg-Dalheim. Es ist lange bekannt und manche wissen es genau: So wie Mensch momentan mit und auf diesem Planeten lebt, wird es wohl nicht mehr lange funktionieren. Soziale, ökonomische und ökologische Probleme, Gefahren und Ungerechtigkeiten sind überall präsent.

Sie wahrzunehmen ist jedoch nur ein erster Schritt. Es muss weitergedacht und gehandelt werden. Der „Dalheimer Klosterhof Generationenübergreifendes Wohnen e.V.” tat genau das. Bei der Veranstaltung „Eine andere Welt - Wo Wege scheinbar enden, beginnt ein neuer Horizont” versammelten die Vereinsmitglieder nicht nur Experten aus den Bereichen Ökonomie, Sozialwesen, Ernährung und Kunst sowie Energie- und Agrarwirtschaft zu Vorträgen, sondern luden die Besucher mit verschiedenen Verkaufs- und Informationsständen auch dazu ein, neue Erkenntnisse direkt in den Alltag zu integrieren.

Buntes Treiben herrschte auf dem Klosterhof: Bio-Lebensmittel aus der Region, Naturtextilien oder ökologische Bau- und Wohnmaterialien wurden an verschiedenen Ständen feilgeboten. Greenpeacemitglieder gaben Auskunft, wie der Mensch ganz konkret seinen ökologischen Fußabdruck verkleinern kann.

Über Alternative Energiegewinnung konnte man sich am Stand von Econ SolarWind GmbH, ReEnergie Niederrhein und WestEnergie informieren. Ihre Repräsentanten Ralf Bußberg, Fred Heyer und Merkus Palic informierten außerdem in Vorträgen über „Solarstrom in Bürgerhand” und Chancen für den Klimawandel in der Finanzkrise. Vorträge über „Slow Food”, Agrar- und Klimapolitik und -technik, einen afrikanischen Krankenhausalltag oder Grundeinkommen ergänzten die Veranstaltung.

Das angebotene Essen, für das Ingeborg Schwerdtfeger verantwortlich war, stammte selbstverständlich ebenfalls vollständig aus biologischem Anbau und natürlich auch aus der der Region. Die Idee zum Nachdenken über zukunftsweisende Themen für eine bessere Welt anzuregen brachte nicht nur ein informatives Programm zusammen, sondern machte Jung und Alt außerdem sichtbar großen Spaß: Ob bei den Vorträgen, beim fahren mit der Kutsche, Filzen, Stöbern, oder beim bauen von Holz- und Naturkunstwerken - das Fest war eine Veranstaltung für alle Menschen und Generationen. Auch Musik durfte da nicht fehlen.

Sängerin Julia Noack begeisterte, und während die Veranstaltung langsam ausklang, vereinte sich der harte Besucherkern bei den sanft nachdenklichen Klängen der Band „Soledades” um Songschreiber Hartmut Jülicher. Der Architekt und Künstler Norbert Kostka regte zu einem Treffen in einigen Monaten an, „um zu ernten”. Begeisterung jedenfalls ernteten die Veranstalter schon jetzt.
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