Im Elbflorenz Barock bestaunt

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50 Erkelenzer machten sich mit
50 Erkelenzer machten sich mit dem Heimatverein auf den Weg nach Sachsen und in das Erzgebirge. Es wurde eine Studienfahrt mit vielen kulturhistorischen „Highlights”, wie man heute sagt.

Erkelenz. Bei der Fahrt ins vorweihnachtliche Salzburg 2010 wurde von den Teilnehmern der Wunsch geäußert, auch im Jahre 2011 wieder eine vorweihnachtliche Fahrt zu organisieren. Und diese führte nach Dresden und in das Erzgebirge.

Dresden, das „Elbflorenz” wurde wesentlich durch den sächsischen Kurfürsten August den Starken geprägt. Berühmte Architekten aus ganz Europa schufen an den Unfern der Elbe eine der schönsten Barockstädte Deutschlands. Eindrucksvoll erzählen der Zwinger, das Schloss und die Hofkirche, die Semperoper und die Frauenkirche aus der glanzvollen Zeit der sächsischen Herrscher.

Gerade im Advent bot Dresden ein besonderes Bild mit den Weihnachtsmärkten und viel festlicher Musik. Und dem stand das Erzgebirge mit seinen reizvollen Orten nichts nach, leider fehlte der Schneee der zur Vorweihnachtszeit eigentlich gehörende Schnee.

Den Tag der Anfahrt nach Sachsen beendeten die Erkelenzer mit dem Besuch der Frauenkirche. V und viele erlebten dieses wiedererstandene barocke Bauwerk zum ersten Mal und waren beeindruckt von der barocken Pracht.

Weiter ging die Fahrt nach Seiffen mit seiner urgemütlichen vorweihnachtlichen Atmosphäre. Das märchenhaft geschmückte Spielzeugdorf mit den vielen Geschäften, die voller Pyramiden, Nussknacker und Holzspielzeug waren, zogen fast alle in ihren Bann.

Das galt auch für die stimmungsvolle „Große Bergparade”. Über 400 Berg- und Hüttenleute der verschiedenen Bergknappschaften marschierten in historischer Festkleidung mit entsprechender Musik durch Seiffen.

Natürlich stand auch Dresden auf dem Besuchsprogramm. Am Sonntagvormittag wurden bei einem geführten Stadtrundgang die wichtigsten historischen Gebäude in der Altstadt von Dresden besichtigt. Und am Nachmittag wurde die Galerie Neue Meister im Albertinum besucht. Von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter wird hier große Kunst gezeigt.

Der weite Horizont von der Romantik bis zur Gegenwart und die großartige Qualität des Bildbestandes zeichnen die Galerie Neue Meister aus und machen sie zu einem der wichtigsten Museen seiner Art in Deutschland.

Und zu Dresden gehört natürlich auch der Besuch des berühmten Striezelmarktes.Konzertanter Höhepunkt der Reise war eine Orgelnachtmusik bei Kerzenschein in der Frauenkirche.

Der folgende Tag gehört nochmals dem Erzgebirge. Zunächst wurde Thum, eine kleine Stadt im Erzgebirge besucht.

Zu dieser Stadt unterhält insbesondere der Erkelenzer Stadtteil Lövenich seit Jahren freundschaftliche Kontakte. Bei einem Stadtspaziergang wurden die Sehenswürdigkeiten der Stadt vorgestellt.Die Rückfahrt ins Erkelenzer Land wurde in Meißen unterbrochen. Hier wurde mit einer eindrucksvollen Führung der Dom besichtigt.Daneben verfügt er über eine der reichsten und wertvollsten Ausstattungen sächsischer Kirchen.

Meißen ist aber auch die deutsche Stadt des Porzellans.

Deshalb besuchten die Erkelenzer zum Abschluss der Fahrt die berühmte Meißener Porzellanmanufaktur.
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