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IHK Aachen: Heinsberger Bert Wirtz bleibt weiterhin an der Spitze

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Kreis Heinsberg. Die Mitglieder der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen haben eine neue Vollversammlung gewählt. Das regionale „Wirtschaftsparlament“ hat sich für die kommenden vier Jahre konstituiert und ist das wichtigste Beschlussgremium der Kammer. Der Heinsberger Unternehmer Bert Wirtz wurde dabei als Präsident der IHK Aachen einstimmig bestätigt.

Der geschäftsführende Gesellschafter der Mobau Wirtz-Unternehmensgruppe und der Mobau Wirtz & Classen GmbH & Co. KG, mit Sitz in Heinsberg, gehört der Vollversammlung seit 1990 an. Im Jahr 2008 übernahm er erstmals die Präsidentschaft der Kammer. In der Firmengruppe, die im Baustoffhandel aktiv ist, sind rund 550 Mitarbeiter an 20 Standorten beschäftigt.

„Die Vollversammlung wird die Arbeit der Kammer mit neuen Ideen beleben“, sagt Wirtz mit Blick auf die nächste Amtsperiode. „Wir werden uns weiterhin für verbesserte Standortbedingungen einsetzen, damit die Wirtschaft auch in Zukunft Einkommen und Beschäftigung sichern kann.“ Dabei gehe es etwa um gute Verkehrsverbindungen, faire Gewerbesteuern, eine sichere Energie-versorgung, die Ausbildung von Fachkräften und bessere Rahmenbedingungen für Existenzgründer.

Gemeinsam mit dem IHK-Hauptamt wolle die Vollversammlung ein Legislaturprogramm mit Forderungen und Maßnahmen zu den Themen Standortbedingungen, Bildung, Innovation und Internationalität entwickeln, kündigt Wirtz an: „Es soll die Grundlage für Gespräche bilden, die wir auch in Zukunft intensiv mit der Politik führen werden.“

Daneben bleibe die euregionale Zusammenarbeit ein wichtiger Schwerpunkt. „Hierbei wollen wir neue Impulse setzen, indem wir neben den niederländischen Kammern weitere Wirtschaftsakteure und Partner aus der Grenzregion einbeziehen“, verrät der IHK-Präsident. Um den Technologietransfer in der Region zu fördern, werde die Kammer zudem weiterhin eng mit den Forschungseinrichtungen und Hochschulen kooperieren.

Besonders wichtig sei der Austausch mit den Mitgliedsunternehmen, wozu die sogenannte Standortinitiative ausgebaut werden soll, erklärt Wirtz: „Die IHK-Mitarbeiter klären bei ihren Besuchen die Betriebe über die Angebote der Kammer auf, identifizieren Problemstellungen und suchen gemeinsam mit den Unternehmen nach Lösungen.“ Dadurch wolle die IHK ihr Leistungsprofil weiter schärfen und ihre Interessenvertretung verbessern.

Stefanie Peters (Neumann und Esser GmbH & Co. KG, Übach-Palenberg) und Kerstin Steffens (Biron & Jansen Elektrogroßhandel GmbH, Würselen) wurden als Vizepräsidentinnen wiedergewählt. Ebenso bleiben Dr. Stephan Kufferath-Kassner (GKD - Gebr. Kufferath AG., Düren) und Wolfgang Mainz (Mainz Kronenbrot KG, Würselen) an der Spitze des Präsidiums.

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