Kreis Heinsberg - IG BAU ehrt treue Mitglieder

IG BAU ehrt treue Mitglieder

Von: anna
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Geehrt: Jubilare der IG BAU mit dem Bezirksvorsitzenden Friedrich Feldmann (rechts) und dem Kreisvorsitzenden Rudi Clemens (links). Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Bei der Jubilarehrung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (BAU) in der Gaststätte Bodens in Heinsberg-Kirchhoven freute sich Kreisvorsitzender Rudi Clemens, auch den Bezirksvorsitzenden Friedrich Feldmann begrüßen zu können.

Mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl sagte Feldmann, dass die Gewerkschaft bei wichtigen politischen Weichenstellungen mitreden wolle, von neuen Rentenmodellen bis zum sozialen Wohnungsbau. „Dazu gehört auch, Flüchtlingen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu geben“, betonte er. „Gerade im Handwerk liegt dabei ein riesiges Potenzial.“

Die IG BAU setze sich auf politischer Ebene für die Verbesserung der Rahmenbedingungen ein, auf tariflicher Ebene für gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen und auf betrieblicher Ebene für die Rechte der Mitarbeiter, erklärte Clemens. Die „großen Lebensrisiken“ müssten auch weiterhin solidarisch abgesichert werden. Das gelte für alle Generationen bei Alter und Pflege, bei Krankheit, bei Arbeitslosigkeit und Bedürftigkeit.

„Hier geht es nicht um Sozialklimbim. Hier geht es um die Würde des Menschen.“ Clemens forderte, bei Baumaßnahmen einheimische Firmen einzusetzen, die Tariflöhne zahlen. „Wer gutes Personal haben will, muss auch hier investieren und nicht nur in Maschinen“, so Clemens weiter. „Die Maschine ist nur so gut wie der Mensch, der sie bedient.“

Mit Blick auf die Politik forderte er „eine Politik für die Millionen statt für die Millionäre“ und ging schließlich auf das Leitbild der IG BAU ein: „Faire Arbeit, Jetzt!“, lautet es. Unbefristete und sichere Arbeitsplätze sowie eine verlässliche soziale Sicherung seien die wichtigsten Forderungen, die noch vor der Bundestagswahl thematisiert werden müssten.

Geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Gewerkschaft Ursula Cremer, Hartmut Dossow, Karin Friebe, Uwe Krause, Matthias Küppers, Karl Heinz Moll, Christian Monczinek, Dieter Preuß, Michael Quell, Dieter Salden, Wolfgang Schmidt, Armin Schulze, Veronika Teppler, Valentin Wagner und Hermann Wystub, für 40 Jahre Ludwig Beisecker, Hubert Andreas Houben, Georg Kunde, Hans Josef Maassen, Josef Poppels, Franz Schneider und Renate Zierold, für 50 Jahre Wolfgang Hagen, Hans Knorr, Artur Koch, Heinz Mai und Josef Wild sowie für 60 Jahre Gottfried Kaldenbach, Werner Markard und Fritz Schmidt.

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