Hückelhovener Hilfe für Panama

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Hückelhoven. Seit Schuljahresbeginn arbeiten die beiden Klassen 9a und 10c mit ihren Religionslehrern Ilma Sturms und Dr. Thomas Rubel an einem Projekt zum Thema „Menschen in Panama brauchen unsere Hilfe”.

Dabei wollen sie zum einen über die typischen Probleme eines lateinamerikanischen Schwellenlandes informieren, zum anderen aber auch tatkräftig helfen.

In Panama, gelegen an der schmalsten Stelle der zentralamerikanischen Landbrücke, leben etwa 3,2 Millionen Menschen. Das Land ist vor allem durch den 1914 eröffneten Panama-Kanal bekannt, stößt ansonsten aber in Deutschland und Europa nur selten auf besonderes Interesse.

Vor allem in seinen ländlichen Gebieten verfügt Panama über eine nur völlig unzureichend ausgebaute Infrastruktur. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung leben in teilweise bitterer Armut.

Bei zwei Sammelaktionen auf dem Hückelhovener Wochenmarkt konnten die Schüler im laufenden Schuljahr bisher schon fast 1500 Euro für die notleidende Bevölkerung in Panama sammeln.

Mit diesen Spenden wird die Arbeit des Dritte-Welt-Kreises Panama in Herdecke unterstützt, der seit mehr als 30 Jahren Entwicklungs-hilfeprojekte in Panama plant und durchführt.

Zu dem Projekt wurden die Schüler durch den ehemaligen Mitschüler David Beumers angeregt, der im vergangenen Jahr am Gymnasium Hückelhoven sein Abitur abgelegt hat und daraufhin zehn Monate lang im Rahmen des „Anderen Dienstes im Ausland” in Panama gelebt und gearbeitet hat.

Zum Abschluss der Projektarbeit zeigen die Schüler eine Ausstellung zum Projektthema. Die großformatigen Fotos geben einen hervorragenden Einblick in die Schönheit des Landes, die Lebensumstände der notleidendenden Bevölkerung sowie die konkrete Entwicklungshilfe vor Ort.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 30. Juni, um 17 uhr in der Arztpraxis Dr. Sachs an der Parkhofstraße 64 wird David Beumers durch die Ausstellung führen und von seinen Eindrücken berichten. Die Ausstellung wird bis Mitte Juli zu sehen sein.
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