Hückelhovener des Jahres ist eine Triathletin

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Beate Görtz, die Hückelovener des Jahres, umrahmzt von Ralf Sester (l) und Michael Christ als Vertreter der Foto: Koenigs

Hückelhoven-Hilfarth. Hückelhovener des Jahres 2010 ist eine Hückelhovenerin. Die Triathletin Beate Görtz stammt aus Doveren und lebt heute in Köln. Seit Herbst 2010 ist sie quasi die härteste Frau der Welt - Ironwoman.

So darf sich die sympathische Blondine nennen, nachdem sie beim härtesten Triathlon auf Hawaii allen anderen Frauen davongelaufen, geschwommen und gefahren war.

„Mit Beate Görtz machen wir ein völlig neues Kapitel auf”, erklärte der Geschäftsführer der Werbegemeinschaft, Michael Christ, auf dem Ball des Handels im Saal Sodekamp-Dohmen, auf dem traditionell der Hückelhovener ausgezeichnet wird, der sich im zurückliegenden Jahr besonders verdient gemacht hat. Denn Görtz ist die erste Hückelhovenerin, die es ohne Team oder Ehegatten zu der Auszeichnung gebracht hat. Im vorigen Jahr wurden die Gastgeber Heinz und Emmy Dohmen mit dem Titel ausgezeichnet.

„Beate Görtz hat Hückelhoven weit über die Grenzen Europas hinaus bekannt gemacht”, erklärte Christ in seiner Laudatio. Die Geehrte selbst erklärte, dass sie ihrer Heimat immer noch sehr verbunden sei und erinnerte an ihre aktive Zeit beim ASV Rurtal, wo sie Handball spielte. Noch aktiver war sie aber im Karneval bei der Ratheimer KG All onger ene Hoot. Zwölf Jahre tanzte sie dort in den Garden und als Funkemariechen und trainierte bis 2007 das Männerballett „Tanktop”.

Görtz selbst gestand, dass sie wegen ihrer Leidenschaft fürs Essen zum Sport gekommen sei, um dem „Hüftgold” entgegen zu wirken. Sie bezeichnete sich als „Seegurke im Wasser”. Trotzdem oder gerade deshalb verbindet sie ihr Hobby so gut es geht mit dem Beruf und kennt von ihren Außendiensttouren her „alle Schwimmbäder in Deutschland”, wie sie scherzend betonte. Mit dem Laufen begann sie 2007. „Bis dahin habe ich ein ganz normales Leben geführt”, hob sie hervor. Dann erreichte sie beim Marathon eine Zeit drei Stunden und 30 Minuten und machte sich auf die Suche nach einer neuen Herausforderung.

Die fand sie im Triathlon, wo sie sich für den Iron Man auf Hawaii qualifizierte. Dort setzte sie sich gegen rund 90 Konkurrentinnen in ihrer Altersklasse durch und schaffte die 3,8 Kilometer im Wasser, 180 Kilometer auf dem Rad und knapp 43 Kilometer laufend in einer Zeit von zehn Stunden, zwei Minuten und 35 Sekunden. Nun bereitet sie sich aktiv auf die Titelverteidigung im Oktober auf Hawaii vor. Dafür trainiert sie wöchentlich rund 20 Stunden. Der Preis des Hückelhovener des Jahres ist mit 500 Euro dotiert.
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