Hückelhoven - Hückelhoven ist „eine starke Marke”

Hückelhoven ist „eine starke Marke”

Von: hewi
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Würdigte das Engagement viele
Würdigte das Engagement vieler Hückelhovener: Bürgermeister Bernd Jansen.

Hückelhoven. „Über Hückelhoven strahlt die Sonne, und das macht Spaß.” Mit diesem optimistischen Bekenntnis begann und beendete Bürgermeister Bernd Jansen seine Ansprache beim Neujahrsempfang, zu dem er in die Aula des Gymnasiums eingeladen hatte.

Musikalisch begleitet wurde der Empfang von den Chören „One of us”, „Klangfarben” und „Voice of Teen” unter der Gesamtleitung von Georg Lechner.

Mit Hermann Wala zog der Bürgermeister einen Marketingstrategen heran, dessen Credo laute: Marken müssten gelebt, verkörpert und von einer glaubwürdigen Kultur getragen werden. Hückelhoven, so Jansen, sei eine „starke Marke”. Markenzeichen der Stadt sei die Art, wie Themen und Projekte gemeinsam vorangetrieben würden. Eine Kommune funktioniere am besten, wenn sich viele beteiligen würden. Dies sei in Hückelhoven der Fall, betonte Jansen.

Hückelhoven sei unter anderem eine „bürgerfreundliche Einkaufsstadt”. So seien mit C&A, Rossmann und anderen Unternehmen Ansiedlungen gelungen, die die Stadt auch für das Umfeld interessant machen würden. Nun werde mit dem Projekt „Möbel-Bitter” an der Parkhofstraße ein weiterer Baustein zugefügt. Dort würden auf rund 15.000 Quadratmetern knapp 14 Millionen Euro investiert. Ankermieter würden die Discounter Aldi und Edeka. Mit dem Bau der Verbindungsstraße zwischen Parkhofstraße und Hückelhoven-Center sei bereits begonnen worden. Mit dem Modepark Röther, der seine knapp 5000 Quadratmeter große Filiale im ehemaligen Extra-Markt im März eröffne, werde in der Innenstadt „ein deutliches Ausrufezeichen” gesetzt. Als nächstes stehe mit Woolworth ein weiteres Flaggschiff für die Parkhofstraße auf der Agenda.

Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal und Markenzeichen der Stadt sei der Haushalt, der keine „negativen Überraschungen” bereithalte. Ziel sei es, auch weiterhin eigenverantwortlich handeln zu können. Der „sehr solide” Haushalt bilde die Grundlage für die Möglichkeiten der Stadt. Auch in diesem Jahr würden die freiwilligen Leistungen nicht zurückgefahren. Die Vereine könnten mit Zuschüssen in gewohnter Höhe rechnen. Jansen hob hervor, dass es seit zehn Jahren in Hückelhoven keine Steuererhöhungen gegeben habe. „Nach heutiger Erkenntnis sind wir auch in Zukunft nicht gezwungen, ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen”, hob er hervor. Sparen wolle die Stadt aber im Bereich der Energie. Dazu sei mit dem Energie-Workshop der erste Schritt getan worden. Auch die Fernwärmeversorgung sei ein weiteres Merkmal in Hückelhoven. Derzeit sind rund 4200 Haushalte am Fernwärmenetz. Nach dem Bau des Biomasse-Heizkraftwerkes, mit dem in diesem Jahr begonnen wird, sollen weitere 800 Haushalte folgen.

Mit 386 Kindern weise die „Familienstadt Hückelhoven” die meisten Geburten im Kreis aus. Für Senioren seien spezielle Wohnangebote geschaffen worden, weitere seien in Planung.
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