Hückelhoven: Hauptschulen sollen 2013/14 fusionieren

Von: Norbert F. Schuldei
Letzte Aktualisierung:

Hückelhoven. Die beiden Sekundarschulen I in Hückelhoven, die in Ratheim und die Hauptschule In der Schlee, fusionieren zum Schuljahr 2013/14.

Das jedenfalls ist der Wille der politisch Verantwortlichen. Ob es tatsächlich funktioniert hängt unter anderem auch davon ab, ob es für die neue Hauptschule genügend Fachlehrer geben wird.

Nach der Genehmigung der vierzügigen Gesamtschule durch die Bezirksregierung in Köln hatte der Hückelhovener Stadtrat beschlossen, die Carl-Friedrich-von-Weizsäcker Hauptschule vom laufenden Schuljahr an auslaufen zu lasen; es sollten einfach keine neuen Schüler mehr aufgenommen werden. Unter den Eltern, aber auch bei den verbleibenden Schülern ist eine gewisse Unruhe darüber entstanden, wie es jetzt mit ihnen weitergeht.

Die Verwaltung hat deshalb bereits Gespräche mit den zuständigen Stellen in die Wege geleitet, um für alle zufriedenstellende Lösungen für sich ergebende Probleme zu finden. „Eine Fusion ist keine Übernahme”, sagte Schuldezernent Helmut Holländer in der Sitzung des Schulausschusses am Donnerstagabend. „Das ist ein schwieriger Weg, auf dem alle Beteiligten gefordert sind”.

Frühzeitig mit einbeziehen

Die Verwaltung beabsichtigt, die Lehrerräte beider Schulen zu einer gemeinsamen Veranstaltung einzuladen und so die Lehrerkollegien frühzeitig in den Fusionsprozess mit einzubeziehen. Bei einer Fusion wird sich für ein Schuljahr - eine sehr beengte Situation im Schulgebäude In der Schlee ergeben. Zur Entschärfung der Situation könnten hier jedoch vorübergehend die Räume „Leise Spiele” und „Laute Spiele” sowie das Internetcafé in Anspruch genommen werden. Auch die Fachräume müssten eventuell für den differenzierten Unterricht zusätzlich genutzt werden.

Diese geengte Situation ergibt sich ausschließlich im Schuljahr 2013/14; in den folgenden Schuljahren entspannt sich die Situation. Inhaltlich sind Schulleitungen und Verwaltung sich darüber einig, dass sowohl die integrativen Ansätze in der Hauptschule In der Schlee, als auch die internationale Förderklasse der Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Hauptschule in der künftig gemeinsamen Schule fortgeführt werden sollten.

Diese Überlegungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die Lehrer- und Schulkonferenzen dem zustimmen. Über die weiteren Gespräche will die Verwaltung dem Ausschuss kontinuierlich berichten.
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