Kreis Heinsberg - HTS schult touristische Berater in der Freizeit-Region

HTS schult touristische Berater in der Freizeit-Region

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Kreis Heinsberg. An vielen Stellen fragen Touristen und Einheimische heutzutage nach Beratung zu den Angeboten in der Freizeit-Region Heinsberg und hoffen auf kompetente Beratung.

Neben dem Heinsberger Tourist-Service (HTS) sind alle zehn Gemeinden und das Naturparkzentrum in Wildenrath Anlaufstellen dafür.

Und wie gut ist diese Beratung?

Im Rahmen eines Mystery-Checks hatte der HTS im Herbst 2007 die Qualität der Tourist-Information in der Freizeit-Region Heinsberg untersuchen lassen. Mystery steht dafür, dass diese Untersuchung unangekündigt stattfand. Um eine neutrale Beurteilung zu garantieren, wurde eine externe Agentur mit dem Mystery-Check beauftragt. Dabei untersuchte sie die Bearbeitung von touristischen Anfragen auf telefonischem Weg, als E-Mail und bei Vor-Ort-Besuchen.

Als Ergebnis wurde festgestellt, dass es in allen Bereichen gute und sehr gute Service-Leistungen im Kreisgebiet gibt und dass jede Kommune bereichsweise punkten kann.

Ziel der Untersuchung war nicht nur die Bewertung, sondern auch die Verbesserung der Servicequalität in der touristischen Information. Dementsprechend führt die Studie nicht nur die Stärken und Schwächen der Beratung auf, sondern sie gibt auch konkrete Handlungsempfehlungen.

Als eine der vorgeschlagenen Empfehlungen führte das Aachener Büro Aixplan im Auftrag des HTS in den letzten Monaten Service-Seminare zur touristischen Beratung durch. 39 Mitarbeiter aus fast allen Kommunen, aber auch vom Naturpark Schwalm-Nette und dem HTS selbst wurden in drei Veranstaltungen noch fitter gemacht für den Umgang mit Touristen.

Die Seminare enthielten einen Rundumschlag mit allem, was für den Umgang mit Touristen und Erholungssuchenden wichtig ist: persönliches Auftreten, kompetente Beratung, Bearbeitung von Anfragen und E-Mails, Gestaltung von telefonischen und persönlichen Beratungsgesprächen, Recherche und Archivierung von Informationen.

Wichtig ist aber auch der Blick über den Tellerrand. So sollten touristische Berater nicht nur die Angebote innerhalb ihrer Gemeindegrenzen kennen, sondern auch die in den Nachbargemeinden und in der ganzen Freizeit-Region Heinsberg.

Begrüßt haben die Teilnehmer den Austausch mit den Mitarbeitern der anderen Kommunen über deren Angebote und Organisation. Angeregt wurden unter anderem die Einrichtung eines touristischen Stammtischs oder einer Tourismusbörse mit jährlich wechselndem Standort in der Freizeit-Region Heinsberg, die regelmäßige Weiterbildung der Tourismus-Mitarbeiter und die Einbeziehung von Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben.

Der HTS möchte in der nächsten Zeit weitere Handlungsempfehlungen aus dem Mystery-Check umsetzen. So gilt es, die Ausstattung der Tourist-Informationen zu verbessern und das Design zu vereinheitlichen, um den Wiedererkennungseffekt zu erhöhen.
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