Hohe Ehre für einen verdienten Schützen

Von: hewi
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Der Vorsitzende der europäischen Schützen, Charles Louis Prinz von Merode, überreichte Heinzgerd Dewies das Goldene Verdienstkreuz seines Verbandes. Foto: hewi

Erkelenz. Der Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies wurde mit dem Großen Zapfenstreich aus seinem Amt verabschiedet. Dewies stand den Schützen zehn Jahre lang vor und schaut darüber hinaus auf eine lange Vorstandsarbeit auf Diözesan- und Bundesebene zurück. Mittlerweile ist Dewies zum Ehrenbundesschützenmeister ernannt worden. Ehre, wem Ehre gebührt.

Dementsprechend waren nicht nur die deutschen Schützen gekommen. Auch Prinz Charles de Merode, Vorsitzender des Europäischen Schützenbundes, war neben Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm, dem neuen Bundesschützenmeister Emil Vogt und anderen hohen Vertretern des Schützentums angetreten, um Dewies für seine Verdienste zu danken. Vor dem Haus Spiess nahmen die Ehrengäste und Dewies Aufstellung, um ein letztes Mal die Parade abzunehmen und dem Großen Zapfenstreich zu lauschen, für den neben dem Kückhovener Spielmannszug und anderen Zügen auch das Bundesschützenmusikkorps Kleinenbroich angetreten war.

„Helm ab zum Gebet“ und „Präsentiert das Gewehr“ lautete der Befehl des Kückhovener Brudermeisters Sascha Quasten, bevor die Musiker mit dem Zapfenstreich begannen. Nach der anschließenden Parade ging es ins Foyer der benachbarten Stadthalle, wo Hochmeister Prinz zu Salm Salm das Wort ergriff. Er dankte Dewies auch für die „väterliche Hand“, mit der er die jungen Schützen an das Schützenwesen und die Verbandsarbeit herangeführt habe. Er selbst sei froh, einen Schützenmeister mit solchem Weitblick erlebt zu haben.

Über 50 Jahre hat sich Dewies für das Schützentum in seiner Heimat, in der Diözese und auch bundesweit engagiert. Auch die Völkerverständigung habe in seinem Engagement stets eine große Rolle gespielt, betonte der Vorsitzende der europäischen Schützen, Charles Louis Prinz von Merode. Er hob die Leistungen Dewies‘ hervor, deren Nennung im Detail sicher den Rahmen der Feierstunde gesprengt hätte. Doch habe er „an vielen Stellen seine Handschrift hinterlassen“. 2001 wurde er in die Ritterschaft des Heiligen Sebastianus aufgenommen. Im Namen der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS) überreichte er dem sichtlich überraschten Dewies und seinem ebenfalls zurückgetretenen Stellvertreter Hans Besche das Goldene Verdienstkreuz seines Verbandes.

Der Geehrte bedankte sich bei seinen Kameraden und vor allem bei seiner Frau Marianne, die ihn in seiner Arbeit stets unterstützt hatte. „Wir hatten gute und nur selten schlechte Zeiten“, sagte er rückblickend. Auch wenn er jetzt nicht mehr aktiv in Amt und Würden für den Bundesverband unterwegs sein kann, wird er den Kontakt nicht abreißen lassen, betonte er. „Wir sehen uns weiterhin auf den Schützenfesten.“

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