Höngener Bürger sagen Ruth Deckers Danke

Von: agsb
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Bert Fehlen sagte im Namen aller Höngener Ruth Deckers Danke. Mehr als 30 Jahre war sie eine sehr aktive Ortsvorsteherin. Foto: agsb

Selfkant-Höngen. 30 Jahre lang war es die Ortsvorsteherin Ruth Deckers, die zum Neujahrsempfang in Selfkant-Höngen einlud – das war Tradition. Nachdem Ruth Deckers sich aber vor Monaten aus dem politischen Leben zurückgezogen hat, war das jetzt die Aufgabe von Bert Fehlen, ihrem Nachfolger.

Dieser nutzte die Gelegenheit im Rahmen des Höngener Neujahrsempfangs, Ruth Deckers Danke zu sagen. Auch zahlreiche Bürger aus Höngen waren ins Jugendheim gekommen, um sie noch einmal zu verabschieden.

Ruth Deckers dankte ihrerseits für eine sehr harmonische Zusammenarbeit und erinnerte sich an viele große Projekte, die gemeinsam gemeistert wurden. Ihr Steckenpferd bleibt der Dorfverschönerungsverein. Sie bat um weitere Anregungen aus dem Ort heraus und wünschte sich, dass mehr „junge Leute“ sich dem Dorfverschönerungsverein anschließen und aktiv mitarbeiten mögen.

Nicht wild parken

Außerdem appellierte sie an die Besucher des Friedhofsgeländes, nicht wild zu parken, dann würden sich die Parkprobleme entschärfen. Und Ruth Deckers wünschte sich, dass wieder viele Freiwillige im Frühjahr beim alljährlichen Frühjahrsputz mitmachen, weil dies eine sehr sinnvolle Einrichtung sei. Besonders in ihrem Element war sie beim Thema Tempo-30-Zone. „Es gibt hier in Höngen viele Tempo-30-Zonen, dafür haben wir lange gekämpft. Aber selbst die Anwohner halten sich nicht dran“, ärgerte sich die einstige Ortsvorsteherin.

Für den neuen Ortsvorsteher hatte sie auch ein Präsent im Gepäck. „Ich habe mir oft die Finger wund geschrieben, deshalb habe ich einen Stempel anfertigen lassen“, sagte Ruth Deckers lächelnd und spielte damit auf die Unterschrift an, die die Echtheit eines Dokuments bestätigt. Seit einiger Zeit sind die Ortsvorsteher nämlich befugt (siegelberechtigt), öffentliche Schreiben zu bestätigen oder auszustellen. Sie überreichte ihm dazu noch ein neues Stempelkissen.

Bert Fehlen blickte schon einmal in die Zukunft zu den beginnenden Arbeiten auf der Heerstraße (Verkabelung), hier wird künftig eine Ampelanlage den Verkehr regeln. Fehlen freut sich außerdem auf den Karneval mit der Frauensitzung am Freitag, 10. Februar (19.11 Uhr), der Kappensitzung am Samstag, 18. Februar (19.11 Uhr), und den Tulpensonntagszug (10.11 Uhr) und die Ausspielung der Selfkantplakette. Zum Kirmesfest, 22. bis 26. Juni, werden schottische Freunde erwartet.

Quartierentwicklungskonzept

Im Laufe der Veranstaltung sprach Norbert Reyans, Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten im Heinsberger Kreishaus, den demografischen Wandel an, den die Kreisverwaltung ebenfalls im Blick hat. Dirk Görtz stellte ein Quartierentwicklungskonzept der Gemeindeverwaltung Selfkant vor. Hier geht es darum, mit Blick in Richtung 2030 Voraussetzungen für Neubaugebiete zu schaffen.

In Höngen wird Ortsvorsteher Fehlen im März eine Bürgerversammlung einberufen. Der Termin steht noch nicht fest. Im Verkehrs-, Bau und Umweltausschuss war die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (Wohnbauentwicklung) vorgestellt worden, wobei die Fraktionen sich weitere Gespräche und Anregungen aus den Orten wünschten. Für Höngen sah der Plan unter anderen das Projekt Kirchstraße sowie eine engere Anbindung Saeffelens an Heilder vor.

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