Hobbygärtner sammeln wieder neue Gartenideen

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Die offene Gartenpforte ist am kommenden Wochenende wieder angesagt: Irene und Volker Munsche öffnen ihren schönen Garten in Heinsberg-Karken. Von den 250 Sorten der Canna indica oder des Indischen Blumenrohrs, die dort zu bewundern sind, hat Volker Munsche die Hälfte selber gezüchtet. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Besitzer privater Gärten öffnen am kommenden Wochenende, 27. und 28. August, zum letzten Mal in diesem Jahr ihre Pforten für interessierte Besucher. Kurz bevor der Herbst beginnt, herrscht bei den Gartenliebhabern noch einmal Hochsaison.

Wenn der laue Spätsommerwind durch die Gräser streift, zeigen sich Herbstanemonen, Fetthennen, Dahlien oder Sonnenhut von ihrer schönsten Seite. Die Offene Gartenpforte feiert diesmal eine Art Premiere: Nicht, wie bisher, im Juli, der in manchen Gärten etwas farblos daherkommt, sondern erst Ende August findet das letzte der drei Aktionswochenenden in diesem Jahr statt.

Die Idee der Offenen Gartenpforte, die auch in anderen Regionen Deutschlands realisiert wird, geht auf eine Initiative in England aus dem Jahr 1927 zurück. Im Gedenken an Königin Alexandra wurde der National Gardens Scheme Charitable Trust errichtet und das Schöne mit dem Nützlichen verbunden: Die erhobenen Eintrittsgelder kamen einem Hilfsfonds für Krankenpflege zugute.

In Deutschland verfolgt die Offene Gartenpforte kein karitatives Ziel. Der Eintritt in die teilnehmenden Gärten ist frei. Menschen mit grünem Daumen sind sehr reiselustig, wie ließe es sich sonst erklären, dass die Offene Gartenpforte seit neun Jahren auf so große Resonanz stößt? Die Offene Gartenpforte ist im Rheinland ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Schloss Dyck, Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur, der rheinischen Gartenbauverbände, der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur in Kooperation mit kommunalen Gartenämtern und längst im Kreise der Gartenfreunde etabliert. Durch unbekannte Paradiese streifen und neue Gartenideen sammeln, das ist die erklärte Passion vieler Hobbygärtner.

Auch fünf Gärten im Kreis Heinsberg sind am kommenden Wochenende Anlaufstationen.

Irene und Volker Munsche laden am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr nach Karken (Köllstraße 17) ein. 1000 Stauden der Art Canna indica oder Indisches Blumenrohr sind in dem idyllischen Garten samt überdachtem Innenhof zu bewundern.

Helga Frenken ist am Samstag von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag von 11 bis 16 Uhr mit ihrem Garten in Heinsberg-Karken (Hirt­straße 61) mit von der Partie. Staudengarten, Formgarten, Teich, Obstwiese und Gartenzimmer sind dort zu entdecken.

Susanne und Stefan Marx öffnen am Samstag von 12 bis 17 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr in Wassenberg-Birgelen (Rosenthaler Straße 22) ihren modernen Country-Garten. Teiche, Staudenbeete und Nutzgarten fehlen dort nicht.

Gisela Kugler ist am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 19 Uhr Gastgeberin in ihrem Garten in Erkelenz-Bellinghoven (Zum Driesch 12), In dem Naturgarten sind ein Springbrunnen, ein Teich und Beete entstanden. Neben ihren selbst gemalten Blumenbildern sind auch Skulpturen der Keramikkünstlerin Luzie Küppers-Buck zu sehen.

Angelika Beckers bittet am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr in ihren parkähnlichen Garten mit Teich, Nutzgarten und Sitzecken in Wegberg-Klinkum (Römerstraße 166).
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