Hilfe ist stets rund um die Uhr möglich

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Im Dienst der Patienten: Der flächendeckende Nacht- und Notdienst der Apotheken. Foto: imago

Kreis Heinsberg. Auch über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel sorgen die Apotheken im Kreis Heinsberg für eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit Arzneimitteln. „Ob in der Heiligen Nacht oder am frühen Neujahrsmorgen, wer dringend ein Arzneimittel benötigt, wird es in einer Notdienst-Apotheke bekommen“, versichert Jörg Haßiepen, Pressesprecher der Apotheker im Kreis Heinsberg.

Die Dienstbereitschaft der Notdienst-Apotheke dauert grundsätzlich 24 Stunden. Immer von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr am Folgetag. Unsere Zeitung veröffentlicht die diensthabenden Apotheken in der Rubrik „Notdienste“.

Die nächstgelegene Notdienst-Apotheke lässt sich auch per Kurzwahl unter 22833 von jedem Handy (69 Cent pro Minute) oder unter der kostenlosen Rufnummer 0800/0022833 aus dem deutschen Festnetz finden. Eine SMS mit dem Inhalt „apo“ an die 22833 (69 Cent pro SMS) führt auch zu dem gewünschten Ergebnis.

Im Internet steht die Notdienstsuche auf den Webseiten www.apothekennotdienst-nrw.de und www.aponet.de direkt auf der Startseite zur Verfügung. Mit Smartphones lässt sich die App „Apothekenfinder“ über den PlayStore, AppStore und den WindowsMarket kostenlos herunterladen – hier findet man problemlos die nächste Notdienst-Apotheke. „Wer gerade unterwegs ist, kann auch einfach an einer beliebigen Apotheke anhalten“, rät Jörg Haßiepen. „Jede Apotheke weist per Aushang auf die nächstgelegenen Notdienst-Apotheken hin“.

Jörg Haßiepen rät den Bürgern, die Hausapotheke vor den Feiertagen zu überprüfen und fehlende Arzneimittel oder Verbandsmaterial aufzufüllen. „Fettes Essen und zu wenig Bewegung können den Griff in die Hausapotheke notwendig machen. Auch kleinere Verletzungen wie Schnittwunden, Verbrennungen oder Verbrühungen kommen während der Weihnachtszeit häufiger vor“, so Haßiepen. Für chronisch kranke Patienten sei es außerdem wichtig, sich rechtzeitig vom Arzt alle notwenigen Medikamente verschreiben zu lassen.

Die gesetzliche Notdienstgebühr beträgt 2,50 Euro und ist einmal pro Notdienst-Besuch zu entrichten, egal wie viele Rezepte vorgelegt beziehungsweise wie viele Arzneimittel gekauft werden. Kreuzt der Arzt auf dem Rezept „noctu“ an, macht er damit kenntlich, dass es sich um einen Notfall handelt. In diesem Fall wird die Gebühr von der Krankenkasse übernommen, wenn das Rezept unverzüglich in einer Apotheke eingelöst wird.

Bundesweit nutzen nach Angaben der Apotheker mehr als 20.000 Patienten jede Nacht den Apotheken-Notdienst. „Besonders wichtig ist der Nacht- und Notdienst für Kinder und ihre Eltern“, erklärt der Pressesprecher der Apotheken. „Dies lässt sich am hohen Anteil der von Kinderärzten ausgestellten Rezepte ablesen.“

„Die flächendeckende Versorgung durch die öffentliche Apotheke mit Arzneimitteln an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr ist ein einzigartiger Service – nicht nur zu Weihnachten“, so ­Jörg ­Haßiepen.

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