Kreis Heinsberg - Hilfe für verlässliche Partner: 642.400 Euro für Wohlfahrtsverbände

Hilfe für verlässliche Partner: 642.400 Euro für Wohlfahrtsverbände

Von: Johannes Bindels
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Große Freude herrschte bei der Spendenübergabe der Kreissparkasse an die Vertreter der Wohlfahrtsverbände im Kreis Heinsberg durch den Vorstand und den Vorsitzenden des Verwaltungsrates. Foto: Johannes Bindels

Kreis Heinsberg. Die jährliche Spendenübergabe der Kreissparkasse Heinsberg an die Wohlfahrtsverbände im Kreis ist ein Tag der Freude für die Empfänger. Gemeinsam mit Landrat Stephan Pusch, auch Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreissparkasse, hatten die Vorstandsmitglieder Thomas Pennartz und Dr. Richard Nouvertné die Vertreter der Wohlfahrtsverbände in das Kreishaus eingeladen.

„Seit fast 120 Jahren ist sich die Kreissparkasse ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und ihres öffentlichen Auftrags bewusst, und wir wollen auch diesmal dem gerecht werden“, verwies Vorstandsvorsitzender Thomas Pennartz auf eine langjährige Tradition der Kreissparkasse. Die im Wettbewerb erwirtschafteten Gewinne würden in Form der Spenden wieder zurückfließen in die Region und dienten der wertvollen Arbeit der Wohlfahrtsverbände. „Dies tun wir wohlbedacht und nach Beratung durch den Landrat“, betonte Pennartz.

„Mit den Spenden stützen wir Angebote wie Erziehungs- und Suchtberatungen, ambulante Dienste und Schuldnerberatungen und ermöglichen ihre Arbeit als verlässlicher Partner für das soziale Gefüge im Kreis Heinsberg“, ergänzte Dr. Richard Nouvertné.

Mit 642 400 Euro, davon 42 400 Euro aus dem Umlagefonds der rheinischen Sparkassen, erreiche der Spendenbetrag eine bemerkenswerte Höhe, betonte auch Landrat Pusch, der die traditionell sich anschließende Vorstellungsrunde der Verbände moderierte. Neben dem Arbeiter-Samariterbund, der Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Heinsberg, dem Caritasverband für die Region Heinsberg und dem Diakonischen Werk des Kirchenkreises Jülich gehörten auch der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband, Kreisgruppe Heinsberg, und das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Heinsberg, zu den Empfängern.

Mehr als 15 000 Beratungsfälle habe die Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes seit 1998 durchführen können, gaben Herbert Haman, Diakonie-Geschäftsführer, und Tonja Schreck, Leiterin der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Diakonie, Einblick in die Verwendung der Spendengelder.

Andreas Wagner, Geschäftsführer der AWO, bestätigte die Wirksamkeit und Notwendigkeit der Spenden für die Erziehungsberatungsstelle der AWO ebenso wie Marion Peters, stellvertretende Geschäftsführerin der Caritas, für deren Beratungs- und Betreuungsarbeit in der Suchtberatung und der Jugendbetreuung.

Während die Kreisgeschäftsführerin Kirstin Fuß für den Paritätischen Wohlfahrtsverband den Arbeitsschwerpunkt in der Selbsthilfe- und Freiwilligenarbeit wie dem Selbsthilfe- und Freiwilligen-Zentrum Heinsberg verortete, betonte Christoph Caron für das DRK Heinsberg die Ermöglichung der Arbeit im Bereich der Flüchtlings- und Integrationsbetreuung durch die Spenden.

Superintendent Jens Sannig von der Evangelischen Kirche im Kirchenkreis Jülich appellierte an die Runde, zu bedenken, dass die Einrichtungen real eher an den Symptomen arbeiten würden, aber nicht die Ursachen für den Beratungsbedarf beseitigen könnten.

Einig waren sich die Beteiligten darüber, dass die Einrichtungen im Verbund mit dem Kreis auf ein gegenseitig vorhandenes Vertrauen bauen könnten, weil alle den Blick für die gemeinsame Aufgabe in einem funktionierenden Netzwerk hätten und so mit ihren Unterstützungseinrichtungen zum Gemeinwohl beitragen.

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