Hilfe aus Heinsberg kommt in Indien an

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Heinsberg. Viele Eindrücke brachte er jüngst von seiner Indien-Reise mit zurück nach Heinsberg: Heribert Kamps, Vorstandsmitglied des Indien-Hilfswerks.

Im Life Help-Center in Chennal (früher Madras), das in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen feiert, besuchte er die Menschen, die dort Hilfe erfahren.

Zunächst aber führte ihn seine Reise nach Srinagar, der Hauptstadt Kashmirs. Dort ist mit der Hilfe des Indien-Hilfswerkes Heinsberg nach dem Erdbeben das Life Help Center for Child Care entstanden - die erste Behinderteneinrichtung in Kashmir überhaupt.

In dem Hilfszentrum werden zurzeit 75 Kinder mit Behinderungen betreut, wobei 24 in einem Hostel untergebracht sind. Die anderen Kinder werden täglich mit dem Schulbus hingebracht. Der Tag im Life Help Center for Child Care beginnt stets mit einem Morgenkreis, in dem gesungen wird, und gymnastische und lebenspraktische Übungen auf dem Programm stehen. Anschließend gehen die Kinder in ihre jeweiligen Klassen. Einzelne Schüler werden gezielt vom Physio-, Ergo- oder Sprachtherapeuten abgeholt und behandelt.

„Bei meinem Besuch im Life Help Center hat mich am meisten beeindruckt, dass es einem Physiotherapeuten gelungen ist, einem Mädchen das Laufen beizubringen, von dem selbst die Eltern nicht geglaubt haben, dass dies möglich wäre”, berichtet Heribert Kamps.

„Auffallend ist auch die familiäre und warmherzige Atmosphäre im Zentrum. Leuchtende Kinderaugen strahlen einen an. Das ist ein Zeichen dafür, dass das Personal seine Arbeit mit Leib und Seele verrichtet”, sagt der Vorsitzende des Indien-Hilfswerks. „Und so fiel mir das Abschied nehmen diesmal besonders schwer”, erzählt Kamps.

Angedacht sei, in Zukunft ein neues Gelände zu finden, um rund 25 Kinder mehr aufnehmen zu können und zweitens, um eine Frühförderstelle und eine Abteilung zwecks Berufsvorbereitung installieren zu können.
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