Hermann-Josef-Krankenhaus: Lochfraß an vielen Rohren im Neubau

Von: hewi
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Erkelenz. Der Anbau am Erkelenzer Hermann-Josef-Krankenhaus war kaum bezugsfertig, da gab es schon Ärger mit den Wasserleitungen. Lochfraß an den Rohren sorgte dafür, dass sie immer wieder leckten und Wasser austrat.

Zuerst habe man sich nichts dabei gedacht, erklärte Verwaltungsdirektor Wolfgang Salz auf Nachfrage, doch im November kam es zu einer Reihe von Rohrbrüchen. „Das ist das Schlimmste, was einem als Bauherr passieren kann”, erklärte Salz.

Die Ursache war schnell gefunden: „Die Rohre wurden sehr früh im Rohbau verlegt und abgedrückt, also durch Einschießen von Wasser auf Dichtigkeit geprüft. Danach wurde zwar das zwar Wasser abgelassen, aber in den horizontalen Verläufen des Rohrsystems blieb einiges zurück, das dann den Schaden verursachte. Dies ist einfach Pech”. Es handele sich um stecknadelgroße Löcher, vor denen man sich nicht schützen könne, so Salz. Die Fehler werden behoben, sobald sie auftreten. „Seit Dezember hat sich die Lage stabilisiert”, sagt er.

Zu keiner Zeit beeinträchtigt

Zum Glück war nicht der OP-Trakt des Neubaus betroffen. Die Schäden traten in den Patientenzimmern auf. Allerdings mussten keine Zimmer wegen des Schadens gesperrt werden. Man befinde sich derzeit in einer Klärungsphase mit dem betroffenen Handwerker, ob dessen Versicherung für den Schaden und die Mehrkosten aufkommen müsse. Der Krankenhausbetrieb sei zu keiner Zeit beeinträchtigt gewesen.
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