Helfer sollen am Unfallort psychische Hilfe leisten können

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Grundlagen der psychozialen No
Grundlagen der psychozialen Notfallversorgung waren Thema bei einem Lehrgang vom Deutschen Roten Kreuz.

Kreis Heinsberg. Sigrid Trierweiler, Ausbilderin des DRK-Kreisverbandes Viersen, sowie die Ausbildungsanwärter Carsten Kohnen und Christina Zurmahr schulten Helferinnen und Helfer der zweiten Einsatzeinheit vom DRK-Kreisverband Heinsberg. Thema des Lehrganges war die psychosoziale Notfallversorgung.

Die Ausbildung befähigt die Helfer, noch am Unfallort qualifizierte psychische Hilfe zu leisten - bis zum Eintreffen weiterer Fachkräfte, zum Beispiel Mitarbeiter des Kriseninterventionsdienstes oder der Notfallseelsorge.

Die „Hilfeleistungskette” der Notfallnachsorge reicht von Ersthelfern über Kriseninterventionsdienst und Notfallseelsorge bis zur professionellen therapeutischen Intervention.

Bei einem traumatisierenden Ereignis kann es zu weitreichenden Belastungsstörungen der Betroffenen kommen. Dabei handelt es sich um eine normale Reaktion der menschlichen Psyche auf ein unnormales Ereignis. Wie das Individuum darauf reagiert, kann vollkommen unterschiedlich sein. Damit eventuelle Folgeschäden abgemildert werden können, werden die Helfer sensibilisiert, die Unterschiede zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Die ausgebildeten Fachkräfte sprechen bereits am Unfallort unverletzte und leichtverletzte Beteiligte, Angehörige und Augenzeugen an. Die Versorgung und Betreuung von Einsatzkräften erfolgt nach dem belastenden Ereignis, wenn die Einsatzkräfte den Einsatzstress abgelegt haben und zur Ruhe kommen. Neben der ersten Betreuung vor Ort ist das Ziel festzustellen, ob die Betroffenen weiterer Hilfe durch den Kriseninterventionsdienst oder die Notfallseelsorge bedürfen.

Die erfolgreichen Teilnehmer des Lehrgangs sind Claudia Bergmann-True, Sascha Eßer, Mario Heffels, Carsten Kohnen, Marianne Küster-Eßer, Maria-Walburga Lennartz, Patricia Montesinos-Rongen und Ronja Thiel (alle Erkelenz), Andra Beckers, Stefanie Hoffmanns und Mark Paulzen (alle Geilenkirchen), Bernhard Altmann und Simone Schwarz (beide Hückelhoven) sowie Christina Zurmahr (Heinsberg).
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